Heppenheim: Schüler Montieren Gesichter Ihrer Lehrer In Pornos

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Katja Eicke holt Luft, tief, dann seufzt sie. Seit 25 Jahren ist sie im Dienst, sagt sie, aber das hat sie noch nie erlebt. Nicht an den Schulen, an denen sie in ihrem Leben bisher tätig war. Nicht dort, wo sie seit 2011 als Schulleiterin arbeitet: am Starkenburg-Gymnasium in Heppenheim, Hessen. An der Schule, die Eicke seit sieben Jahren leitet, herrscht gerade Ausnahmezustand. Anfang November ging es los. Schüler meldeten sich bei einem Lehrer und sagten, sie hätten mitbekommen, dass auf Instagram Fotos kursierten. Darauf zu sehen waren Lehrer der Schule – in Situationen, die es nie gegeben hat. Jemand hatte ihre Gesichter digital ausgeschnitten und montiert: Einmal sah es so aus, als würden Lehrer in einem Porno mitwirken. Ein anderes Bild vermittelte den Eindruck, als würde ein Lehrer den Hitlergruß zeigen. Der Lehrer, der von den Schülern angesprochen worden war, informierte Schulleiterin Eicke. An fast jeder fünften Schule in Deutschland hat es in den vergangenen fünf Jahren Cybermobbing gegen Lehrkräfte gegeben, zeigt eine Umfrage des Verbands Bildung und Erziehung unter Schulleitern. Zuwendungsempfänger sind Träger (natürliche Personen mit Unternehmereigenschaft oder juristische Personen oder Personenvereinigungen), die die unter Nummer 1 genannten Vorhaben durchführen. Im Rahmen der geltenden Ausbildungsordnungen wird der Grundsatz des Umwelt- und Ressourcenschutzes beachtet. Zuwendungsempfänger sind Träger (natürliche Personen mit Unternehmereigenschaft oder juristische Personen oder Personenvereinigungen), die die unter Nummer 1 genannten Vorhaben durchführen. Zur Beachtung des Grundsatzes des Umwelt- und Ressourcenschutzes sollen bei den Vorhaben möglichst auch umweltrelevante Wissensinhalte sowie Kenntnisse zu ökologischen Zusammenhängen vermittelt und damit das Umweltbewusstsein und ein umweltgerechtes Verhalten bei den Teilnehmern der Vorhaben gestärkt werden. Zuwendungsempfänger sind Träger (natürliche Personen mit Unternehmereigenschaft oder juristische Personen oder Personenvereinigungen), die die unter Nummer 1 genannten Vorhaben durchführen. Zur Beachtung des Grundsatzes des Umwelt- und Ressourcenschutzes sollen bei den Vorhaben möglichst auch umweltrelevante Wissensinhalte sowie Kenntnisse zu ökologischen Zusammenhängen vermittelt und damit das Umweltbewusstsein und ein umweltgerechtes Verhalten bei den Teilnehmern der Vorhaben gestärkt werden. Zuwendungsempfänger sind Träger (natürliche Personen mit Unternehmereigenschaft oder juristische Personen oder Personenvereinigungen), die die unter Nummer 1 genannten Vorhaben durchführen. Ziel der Förderung ist die Steigerung der Beschäftigungschancen von Arbeitslosen und weiteren auf dem Arbeitsmarkt benachteiligten Gruppen sowie die Anpassung von Unternehmen, Arbeitskräften und unterstützenden Systemen an den wirtschaftlichen Wandel sowie an geänderte Rahmenbedingungen. Zuwendungsempfänger sind Träger (natürliche Personen mit Unternehmereigenschaft oder juristische Personen oder Personenvereinigungen), die die unter Nummer 1 genannten Vorhaben durchführen. Die Teilnehmer haben ihren Hauptwohnsitz, ihren Arbeitsort oder ihre Ausbildungsstätte im Freistaat Sachsen. Die teilnehmenden Unternehmen haben, sofern es sich nicht um die Erarbeitung von Studien und Konzepten handelt, ihren Sitz oder ihre Niederlassung im Freistaat Sachsen. Diese Richtlinie tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2023 außer Kraft. Die ESF-Richtlinie Berufliche Bildung vom 3. Februar 2016 (SächsABl.

Letters, Abc, Education, ElephantEin Schüler meint, möglicherweise wird so etwas eines Tages tatsächlich möglich sein. Ein anderer sagt, dass ein Mensch, wenn er älter wird, es sicher nicht haben möchte, dass seine Eltern da irgendetwas ausgewählt haben. Der Lehrer startet dazu eine kleine spontane Umfrage. Die Schüler drücken auf Antwortoptionen auf den Tablets. Die anonyme Auswertung erfolgt sekundenschnell. Dazu erneut Bilder, aber auch kleine Texte und Kernsätze. Die Schüler diskutieren inzwischen über den Skandal um die angeblich ersten genetisch veränderten Babys. Manche machen sich immer wieder handschriftliche Notizen auf Papier. Ein chinesischer Forscher hatte Ende November behauptet, die Genome von Zwillingen manipuliert zu haben. So oder ähnlich kann das ablaufen, worüber die Politik, aber auch viele Eltern, Lehrer und Schüler derzeit heftig diskutieren: Unterricht mit digitalen Mitteln. Am 6. Dezember soll in der Kultusministerkonferenz der Länder eine Vereinbarung von Bund und Ländern beraten werden, die die Details regelt – etwa, wie das Geld für die neuen Geräte konkret zu den Schulen fließen soll. Doch das Problem ist: Bildung ist Ländersache, der Bund hat hier weder etwas zu sagen, noch darf er die Schulen grundsätzlich mitfinanzieren.

In Brasilien droht den Ex-Präsidenten Lula und seiner Amtsnachfolgerin Rousseff ein Prozess wegen Korruptionsgeschäften. Generalstaatsanwalt Janot wirft ihnen die Bildung einer kriminellen Vereinigung vor. Beide setzen sich dagegen zur Wehr. Es ist ein neuer Höhepunkt in Brasiliens tiefer politischer Krise: Generalstaatsanwalt Rodrigo Janot wirft den früheren Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva und Dilma Rousseff die Bildung einer „kriminellen Vereinigung“ vor. Janot legte beim Obersten Gerichtshof eine entsprechende Anklageschrift vor. Darin heißt es, Lula, Rousseff und weitere politische Verbündete hätten zwischen 2002 und 2016 rund 480 Millionen Dollar (etwa 402 Millionen Euro) an Schmiergeldern durch Regierungsbehörden geschleust. Generalstaatsanwalt Janot wirft Luiz Inácio Lula da Silva und Dilma Rousseff die Bildung einer kriminellen Vereinigung vor. Lula sei eine leitende Figur der kriminellen Organisation gewesen, da er die Macht gehabt habe, öffentliche Posten zu besetzen. Auch nachdem er das Amt verlassen habe, habe er durch seine Nachfolgerin Rousseff immer noch viel Einfluss gehabt, heißt es in den Unterlagen weiter.

Die UNESCO hat alarmierende Zahlen zur weltweiten Bildungs- und Chancengleichheit zwischen Mädchen und Jungen vorgelegt: Demnach dürfen weltweit 63 Millionen Mädchen keine Schule besuchen – ein Trend, der künftig noch drastischere Ausmaße anzunehmen droht. Weltweit gehen mehr als 63 Millionen Mädchen in mehr als 200 Ländern nicht zur Schule. Diese Zahlen gehen aus einem Bericht des UNESCO-Statistikinstituts hervor. Etwa die Hälfte davon sind Kinder im Grundschulalter. Betrachtet man diese Gruppe der Sechs- bis Elfjährigen zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen. So werden 16 Millionen Mädchen, und damit mehr als die Hälfte der Nicht-Schulgängerinnen, dem Bericht zufolge auch nie die Chance bekommen, zur Schule zu gehen. Bei den Jungen liegt die Quote nur bei gut einem Viertel. Vor allem in arabischen Staaten, in Afrika südlich der Sahara und in Süd- und Westasien wären die Chancen auf Bildung zwischen Jungen und Mädchen ungleich verteilt, hieß es in dem Bericht weiter. In den genannten afrikanischen Regionen würden voraussichtlich 9,5 Millionen Mädchen niemals eine Schule besuchen können – bei den Jungen treffe das auf fünf Millionen zu. Vor allem im Sudan, in Liberia und in Eritrea haben Mädchen geringe Chancen auf Bildung – hier wird 60 Prozent von ihnen der Schulbesuch verboten. Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 09. März 2016 um 07:00 Uhr.

Gewalt Gegen Frauen: Wie Goldrute E.V. Aus Düren Misshandelten Migrantinnen Hilft

OER in der politischen Bildung.pdf Deutsch: Was Politische Bildung, Öffentlichkeit und das Urheberrecht miteinander zu tun haben. Date 19

Mal am Bahnhof von Düren. Nichts Besonderes, könnte man denken. Für die 38-Jährige allerdings schon. Seit fast 20 Jahren lebt sie in der Stadt zwischen Köln und Aachen: „Meine Wohnung durfte ich aber nur in Begleitung meines Mannes oder meiner Schwiegermutter verlassen“, erzählt sie. Kaum in Düren angekommen, wurde der jungen Frau klar, wer fortan über ihr Leben bestimmen würde: ihre Schwiegermutter. Die verbot ihr jeden Kontakt zur Familie in der Türkei. Als Aylin heimlich anrief und aufflog, kam es zum ersten gewaltsamen Übergriff. Schwiegermutter Akin angestachelt haben. Die Schläge waren wie eine Initialzündung, erzählt Aylin. Ab diesem Moment hagelte es Prügel, egal, ob Aylin schwanger war, um Gnade bettelte oder schrie. So hart schlug der Ehemann zu, dass das Blut an die Zimmerwand spritzte. Aylin war nur noch die „Hündin“, durfte nicht mit am Tisch essen und wurde von der Schwiegermutter sogar daran gehindert, eines ihrer Kinder zu stillen. Aylin weint, als sie das erzählt, bleibt aber kerzengerade sitzen und wischt die Tränen von der Schläfe wie Schweiß. Sie ging nicht zum Arzt und erstattete keine Anzeige, wie auch. Sie sprach kein Deutsch. Die Angst, erwischt und totgeprügelt zu werden, war übermächtig.

An den Schulen ist jeder zweite Lehrer älter als 50. In den nächsten 15 Jahren geht etwa die Hälfte der heutigen Lehrkräfte in Pension. Heute schon fehlen Lehrer für Mathematik und Naturwissenschaften. Der Anteil der Bildungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist rückläufig. Der Nationale Bildungsbericht ist eine umfassende empirische Bestandsaufnahme, die das deutsche Bildungswesen als Gesamtsystem beschreibt. Im Abstand von zwei Jahren soll er Informationen über die verschiedenen Bildungsbereiche sowie zu übergreifenden Aspekten des Bildungswesens liefern. Grundlage bilden die amtlichen Statistiken sowie repräsentative Survey- und Paneldaten. Eine Besonderheit des Bildungsberichts ist, dass er sich im wesentlichen auf eine Auswahl regelmäßig aktualisierbarer Indikatoren stützt. Der Bericht soll aber keine Wertungen und Empfehlungen liefern, sondern lediglich Befunde präsentieren, aus denen dann Schlussfolgerungen gezogen werden können. Ende 2003 erschien der von der Kultusministerkonferenz (KMK) in Auftrag gegebene erste nationale Bildungsbericht, der sich nur mit den allgemein bildenden Schulen befasste. Im Frühjahr 2004 einigten sich dann KMK und Bundesbildungsministerium auf einen gemeinsamen Bildungsbericht für Deutschland, der alle zwei Jahre erscheinen sollte. Dieser Bericht sollte das gesamte Bildungssystem von Kindergärten über Schulen bis hin zu beruflicher Bildung, Hochschule und Weiterbildung auf den Prüfstand stellen und dabei jeweils ein Schwerpunktthema ins Auge fassen. Im Juni 2006 wurde der im Auftrag von KMK und Bundesbildungsministerium erarbeitete 1. Nationale Bildungsbericht unter dem Titel „Bildung in Deutschland“ mit dem Schwerpunktthema „Bildung und Migration“ vorgestellt. Beim 2. Nationalen Bildungsbericht, der am 12. Juni 2008 veröffentlicht wird, liegt der Schwerpunkt auf den Übergängen im Anschluss an den Sekundarbereich I. Die Federführung bei der Erstellung des Nationalen Bildungsberichts liegt beim Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF). Weitere beteiligte Institutionen sind das Deutsche Jugendinstitut (DJI), das Hochschul-Informations-System (HIS), das Soziologische Forschungsinstitut der Universität Göttingen (SOFI) und die Statistischen Ämter in Deutschland.

Die Grünen wollen faire Bildungschancen für alle, unabhängig von der Herkunft. Im Wahlprogramm werben sie dafür, mindestens sieben Prozent der Wirtschaftsleistung in die Bildung und weitere 3,5 Prozent in die Forschung zu investieren. In den nächsten fünf Jahren wollen die Grünen zehn Milliarden Euro bereitstellen, um 10.000 Schulen fit für die Zukunft zu machen. Mit drei Milliarden Euro soll der Bund die frühkindliche Förderung unterstützen. Die Grünen formulieren folgende Ziele: Alle Kinder sollen Anspruch auf einen Ganztagesplatz in einer guten Kita bekommen. Von der ersten bis zur vierten Klassen soll ein Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung kommen. Beginnend mit der Kita soll Bildung beitragsfrei sein. BAföG soll zum Leben reichen. Die Studienfinanzierung soll mittelfristig in einen Zuschuss für alle und einen Bedarfszuschuss für Studierende mit einkommensschwächeren Eltern umgebaut werden. Die Grünen setzen sich im Schulbereich für ein möglichst langes gemeinsames Lernen ein und machen sich zudem für die Inklusion stark. Für Kitas wollen sie gesetzliche Qualitätsstandards und mehr Erzieher und Erzieherinnen. Zuletzt gehen die, die nicht wissen wohin. Guillermo zum Beispiel. Seit zehn Jahren lebt er auf der Straße, an der Ecke Florida und Diagonal Norte, im Zentrum von Buenos Aires. 64-jährige Schuhputzer, der seinen Nachnamen nicht nennen will. Sein Hab und Gut passt in eine Klappkiste: Zwei Decken, eine Waschbürste, mehr als zwanzig verschiedene Schuhcremesorten. Das Zentrum von Buenos Aires gleicht seit Donnerstagabend einer Geisterstadt. Übermannshohe Metallbarrieren versperren die Zugangsstraßen. U-Bahnen und Züge fahren nicht mehr. Der Freitag wurde zum Feiertag erklärt. In den Krankenhäusern wurden alle Operationen abgesagt, um im Falle eins Anschlags genügend Kapazitäten zu haben. Sicherheitsministerin Patricia Bullrich riet den Menschen, die Hauptstadt übers Wochenende am besten gleich ganz zu verlassen. Eine heikle Empfehlung in Zeiten der Wirtschaftskrise: Wer am Monatsende kaum noch genug Geld für Essen hat, wird wohl kaum übers Wochenende in den Kurzurlaub gehen können. Der G20-Gipfel findet in diesem Jahr in einem Land statt, in dem derzeit ohnehin beinahe täglich demonstriert wird. Die Inflation liegt bei um die 40 Prozent, Preise für Lebensmittel stiegen im vergangenen Jahr sogar noch mehr an. Viele können kaum noch das Nötigste kaufen, denn die Gehälter ziehen nicht oder zu wenig mit.

Laschet hatte am Wochenende Widerstand gegen die von Union, SPD, FDP, Grünen und Linken im Bundestag angeschobene Grund­gesetzänderung angekündigt. Damit soll der Bund künftig die Ländersache „Bildung“ mitfinanzieren dürfen. Allein der „Digitalpakt“ für die Schulen würde NRW rund eine Milliarde Euro bringen. Laschet befürchtet hingegen „Zentralismus“ und eine „bundesweite Einheitsschule“ durch die Hintertür. Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) widersprach ihrem Regierungschef: „Die Grundgesetzänderung verpflichtet niemanden zur Kooperation. Die Schulpolitik ist und bleibt Ländersache.“ Nach dem angekündigten Veto der Ministerpräsidenten von NRW, Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Sachsen läuft es auf ein Vermittlungsverfahren zwischen Bundestag und Bundesrat hinaus. „Nordrhein-Westfalen wäre gut beraten, im Vermittlungsausschuss besonnen und zielgerichtet an einer Lösung zu arbeiten, die Investitionen in Schule nicht verhindert, sondern erleichtert“, so Gebauer. SPD-Landeschef Sebastian Hartmann warf Laschet eine „bildungspolitische Irrfahrt“ vor. Deutliche Kritik äußerten auch die Gewerkschaften. „Das angekündigte Veto sorgt für viel Frust in Schulen und bei Eltern“, sagte der Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung, Stefan Behlau. Für Dorothea Schäfer, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, sind Laschets Bedenken vorgeschoben. Eigentlich gehe es ums Geld.

Die Finanzminister und Notenbankchefs der sieben wichtigsten westlichen Industrieländer billigen in Washington einen Aktionsplan, wonach Zusammenbrüche großer Banken verhindert werden und staatliche Mittel für Kreditströme flüssig gemacht werden sollen. Der Deutsche Aktien-Index (DAX) stürzt in den ersten Handelsminuten um 10,7 % ab, stabilisiert sich später dann bei einem Verlust von 7%. Die französische Regierung kündigt die Einberufung eines Finanzgipfels der Euro-Staaten in Paris an. Der 37 Jahre alte Ukrainer Vitali Klitschko ist wieder Schwergewichtsweltmeister des Verbandes WBC. In Berlin gibt der nigerianische Titelverteidiger Samuel Peter nach der achten Runde auf. Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki verweigert die Entgegennahme des Deutschen Fernsehpreises für das »Literarische Quartett«. Er hätte nicht gewusst, was ihn erwarte, sagt der 88-Jährige in Köln und bezeichnete das Gesehene als »Blödsinn«. Die Deutsche Telekom bestätigt einen Medienbericht, wonach persönliche Informationen über mehr als 30 Mio. Handy-Kunden eingesehen und manipuliert werden konnten. Dazu zählten auch die Bankdaten. Die Datenlücke sei mittlerweile geschlossen worden. Der designierte Parteichef von Bündnis 90/Die Grünen, Cem Özdemir, scheitert bei der Listenaufstellung für den Bundestag gleich zweimal beim Landesparteitag der baden-württembergischen Grünen in Schwäbisch Gmünd. Der österreichische Rechtspopulist und Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider kommt bei einem Autounfall unter Alkoholeinfluss ums Leben.

Bildung, Verkehr, Wohnungsbau: Bundestag Für Grundgesetzänderung

Änderungen am Grundgesetz sind äußerst selten. Doch heute stimmte der Bundestag für die Änderung von gleich vier Artikeln. So soll es dem Bund unter anderem ermöglicht werden, mehr Geld in Schulen zu stecken. Der Bundestag hat mehrere Grundgesetzänderungen beschlossen. Damit soll es dem Bund künftig möglich sein, in Bildung zu investieren. Dafür wird das sogenannte Kooperationsverbot gelockert. Für die Änderung der Artikel 104c, 104d, 125c und 143e stimmten 580 Abgeordnete. Gegen den Vorschlag stimmten 87 Parlamentarier, drei Abgeordnete enthielten sich. Für die Annahme erforderlich war eine Zweidrittelmehrheit von mindestens 473 Stimmen. Internet an allen Schulen – das will die Bundesregierung und den Ländern dafür finanziell unter die Arme greifen. Doch nicht alle sind über die Großzügigkeit des Bundes glücklich. Die Grundgesetzänderung ist Voraussetzung für den „Digitalpakt Schule“, der ein Volumen von insgesamt fünf Milliarden Euro hat. Investiert werden soll in schnelles Internet, Tablets, aber auch Schulungen des Personals. Auch auf die Bereiche Nahverkehr und Wohnungsbau soll sich die veränderte Gesetzteslage auswirken. Im Bundestag hatte sich lediglich die AfD gegen die Grundgesetzänderung gewandt. Nach dem Rücktritt von Ministerpräsident Ehud Olmert am 21. September muss Livni innerhalb von sechs Wochen Zeit eine parlamentarische Mehrheit finden, sonst müssen Neuwahlen angesetzt werden. Mehrere Bundesländer lehnen die Absicht der Bundesregierung ab, die Länder mit 35 % finanziell am Rettungspaket für die Bankenbranche zu beteiligen. Mit einem Hilfspaket in Höhe von bis zu 500 Mrd. € will die Bundesregierung den deutschen Finanzsektor stabilisieren. Das Kabinett billigt das bis Ende 2009 befristete größte Rettungspaket der Nachkriegsgeschichte. Die Hilfen sind an strikte Gegenleistungen geknüpft. In Frankfurt wird die 60. Internationale Buchmesse eröffnet. Im Mittelpunkt des Interesses stehen die neuen elektronischen Lesegeräte (E-Books). Zum Auftakt der weltgrößten Bücherschau mit rd. 7400 Ausstellern aus über 100 Ländern wirbt Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) für eine engere Einbindung der Türkei in die Europäische Union. Die Partei Die Linke nominiert den Schauspieler Peter Sodann als Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten auf. Der 72-Jährige tritt am 23. Mai 2009 gegen Amtsinhaber Horst Köhler und die SPD-Kandidatin Gesine Schwan an.

Schon das milliardenschwere Förderprogramm des Bundes zur Digitalisierung der Schulen sei ein unzulässiger Beeinflussungsversuch durch den Bund, sagte Kretschmann der „Badischen Zeitung“. Er wünsche sich mehr Selbstbewusstsein. Man ist schnell mitten drin im Streit um Kompetenzen. Vielen Eltern sind die Zuständigkeiten herzlich egal. Sie wünschen sich, dass der Flickenteppich „Bildungsrepublik“ ein bisschen übersichtlicher wird, berichtet Stephan Wassmuth vom Bundeselternrat. Er wünsche sich eine einheitliche Lösung. Auch die Bildungsgewerkschaft GEW plädiert für eine nationale Strategie. Der Föderalismus im Bildungsbereich werde sicherlich nicht aufgehoben, sagt die Vorsitzende Marlis Tepe. Zentral sei aber, dass kein Kind benachteiligt werde wegen der Herkunft der Eltern oder des Wohnortes. Egal, welche Koalition in Deutschland künftig regiert: Sie muss versuchen, mit einer Bildungsreform diese drängenden Probleme zu lösen. Die Aufhebung des Kooperationsverbots alleine dürfte dafür aber längst nicht reichen. Nötig ist der gesellschaftliche Wille, mehr für Bildung zu tun. Dieses und andere Themen sehen Sie im „Bericht aus Berlin“ – am Sonntag um 18:30 Uhr im Ersten. Über dieses Thema berichtete der Bericht aus Berlin am 17. Dezember 2017 um 18:30 Uhr.

Zwei Tage vor der gesetzten Frist hat Russland den Rückzug seiner Truppen aus dem georgischen Kernland abgeschlossen und sich aus den sog. Pufferzonen um die abtrünnigen Provinzen Abchasien und Südossetien zurückgezogen. Nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds droht den USA und Europa im Sog der Finanzkrise 2009 eine rasante konjunkturelle Talfahrt. Nach Ansicht des IWF wird die deutsche Wirtschaft nach einem Plus von 1,8 % in diesem Jahr im kommenden Jahr 2009 nicht wachsen. Erstmals seit 2001 senken die wichtigsten Notenbanken gemeinsam die Leitzinsen. Die Europäische Zentralbank, die US-Notenbank sowie die Zentralbanken von Großbritannien, China, Schweden, Schweiz und Kanada führen die Zinsen um 0,5 Prozentpunkte zurück. Die taumelnden Aktienmärkte zeigen sich davon unbeeindruckt. Beim Absturz einer zweimotorigen Passagiermaschine kommen im Himalaja 18 Menschen ums Leben, darunter zwölf deutsche Urlauber. Die Maschine der Yeti Airlines, die in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu gestartet war, stürzt beim Landeanflug auf den in 3000 m Höhe gelegenen Flughafen Lukla ab und brennt aus. Auch die können durch Pflegewissenschaftler entworfen werden, um anschließend im Rahmen der Pflegeforschung erprobt zu werden. Die Pflegewissenschaft geht dabei interdisziplinär vor: Es geht nicht nur um die Pflege an sich (im medizinischen Sinne), sondern es müssen auch weltanschauliche Fragen erörtert werden. Welche Möglichkeiten bieten Religionen (oder religiöse Verbände)? Welches Menschenbild bei der Pflege lässt sich aus theologischen und philosophischen Anschauungen ableiten? Welche Effekte kann die Pflege auf die Psyche haben? Wie steht um es die freie Entfaltung, um Bewegung, um das Bedürfnis nach kreativer Arbeit? Wie individuell muss Pflege sein, damit sie menschenwürdig ist? Was bedeutet das für die Umsetzbarkeit im gegenwärtigen Pflegesystem? Doch auch fernab von geisteswissenschaftlichen Ansätzen kann die Pflegeforschung auch ganz praktisch arbeiten. So werden auch Geräte für die Pflege, Rechnungsmodelle und Lehrgänge entworfen. Alle Erkenntnisse können beispielsweise dazu dienen, dass Pflegekräfte mehr Informationen an die Hand bekommen. Gerade statistische Erfassungen mit direktem Bezug zur Pflegeleistung können die Arbeit erleichtern.

Bei einem Selbstmordanschlag in der Nähe der nordafghanischen Stadt Kundus werden zwei Bundeswehrsoldaten und fünf Kinder getötet. Auf ihrer Internetseite bekennen sich die radikal-islamischen Taliban zu der Tat. Nach einer in Paris veröffentlichten Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) klafft in Deutschland die Schere zwischen Armut und Reichtum immer weiter auseinander. Die Ungleichheit hat danach in Deutschland seit 2000 stärker zugenommen als in jedem anderen der 30 OECD-Staaten. Auf Initiative Frankreichs und Deutschlands will die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sog. Steuerparadiese auszutrocknen. Bis Mitte 2009 will die OECD eine neue »Schwarze Liste« von Steueroasen erstellen. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) nennt in diesem Zusammenhang auch die Schweiz. Als erste deutsche Großbank beansprucht die Bayerische Landesbank das Rettungspaket der Bundesregierung für die Finanzbranche. Nach Angaben von Landesfinanzminister Erwin Huber (CSU) will die BayernLB eine Kapitalspritze von 5,4 Mrd. € beantragen. 1 Mrd. € soll Deutschlands zweitgrößter Landesbank über eine Kapitalerhöhung zufließen, die das Land Bayern und die bayerischen Sparkassen aufbringen. Der französische Staatspräsident und amtierende EU-Ratsvorsitzende Nicolas Sarkozy schlägt vor, zur Stützung der europäischen Wirtschaft wichtige Industriezweige vorübergehend teilweise zu verstaatlichen.

Wir Engagieren Uns Für Ihre Zukunft!

Wir engagieren uns für Ihre Zukunft! Technische Neuentwicklungen, Digitalisierung, projektbezogenes Arbeiten – wir alle müssen uns täglich neuen Herausforderungen in unserem beruflichen Umfeld stellen und unser Wissen auf dem aktuellen Stand halten. Eine fundierte Ausbildung und ständige Weiterbildung ist daher unerlässlich. Hier finden Sie Informationen über unsere Ausbildungsstandorte. Als Dienstleister mit langjähriger Erfahrung in der Ausbildung, Qualifizierung und Weiterbildung bringen wir Wissen auf den Punkt. Praxisnah, direkt anzuwenden und in lebendiger Lernatmosphäre. Aus unser Palette an Angeboten erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen ein Aus- und Weiterbildungskonzept für Ihr Unternehmen und unterstützen Ihre Mitarbeiter-/innen auf dem Weg zum Erfolg. Dank intensiver Betreuung und auf Langfristigkeit angelegte Projekte sind unsere Erfolgsquoten überdurchschnittlich hoch – und mit nachhaltiger Wirkung. Damit macht sich Ihre Investition in Bildung garantiert bezahlt. Unsere Dienstleistungen bieten wir Unternehmen im CHEMPARK an den Standorten Leverkusen, Dormagen, Krefeld-Uerdingen und am Bayer-Standort Wuppertal-Elberfeld an. Dank enger Vernetzung mit der regionalen Bildungslandschaft und Politik sind wir in vielen Bildungskooperationen aktiv – ein wichtiger Vorteil in der Aus- und Fortbildung als Konzept des vernetzten Lernens vor Ort. Für Kinder aus ärmeren Familien und Einwandererkinder ist ein Aufstieg durch Bildung immer noch schwierig. Das zeigt eine neue Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Migranten in erster und zweiter Generation erreichen laut einer aktuellen Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) seltener einen höheren Bildungsabschluss als andere. Zwar hat Deutschland der Untersuchung zufolge in den vergangenen Jahren in der Bildung in einigen Bereichen deutlich aufgeholt. Laut der OECD-Untersuchung galt für Einwandererkinder jedoch: Je älter sie zum Zeitpunkt der Einwanderung in ein Land waren, umso schwieriger wurde, an den örtlichen Bildungsangeboten teilzuhaben. Als Gründe wurden Probleme mit der Sprache oder dem für die Betroffenen fremden Bildungssystem genannt. Langfristig wirke sich das auch auf die Berufstätigkeit aus, heißt es in dem Bericht weiter. Migranten seien eher von Arbeitslosigkeit betroffen. In hoch qualifizierten Stellen seien Menschen mit einem ausländischen Hintergrund zudem seltener zu finden als in schlechter bezahlten Jobs. In Deutschland gebe es – wie auch in vielen anderen westeuropäischen Ländern – bei der Anstellung von Absolventen der Universitäten, Hochschulen oder Fachakademien eine Lücke von mehr als zehn Prozentpunkten zulasten jener, die im Ausland geboren sind. Wie gut ihre beruflichen Chancen sind, haben Kinder nicht immer selbst in der Hand. Oft spielt die soziale Herkunft eine große Rolle. OECD-Bildungsdirektor Andreas Schleicher sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass sich vor allem bei der frühkindlichen Bildung in Deutschland enorm viel getan habe. So besuchen weit mehr Kinder als früher eine Kita.

full download The Educated Subject and the German Concept of Bildung: A Comparative Cultural History (Routledge Cultural Studies in Knowledge, Curriculum, and Education) Free accesDie durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors beziehungsweise Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet. Soweit die Inhalte auf dieser Seite nicht vom Betreiber erstellt wurden, werden die Urheberrechte Dritter beachtet. Insbesondere werden Inhalte Dritter als solche gekennzeichnet. Sollten Sie trotzdem auf eine Urheberrechtsverletzung aufmerksam werden, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Inhalte umgehend entfernen. Kommentare von Usern. Für deren Inhalt übernehmen wir keinerlei Haftung. Kommentare enthalten einzig die persönliche Meinung des Users. Wir garantieren, dass die zu Recht beanstandeten Passagen unverzüglich entfernt werden, ohne dass die Einschaltung eines Rechtsbeistandes erforderlich ist. Dennoch ohne vorherige Kontaktaufnahme ausgelöste Kosten werden wir voll umfänglich zurückweisen und gegebenenfalls Gegenklage wegen Verletzung vorgenannter Bestimmungen einreichen. Beim Thema Flüchtlingskrise gibt es viele Missverständnisse und Vorurteile. Fakten auf einen Blick. Die Kritik der Studie ist schonungslos: Die Herausforderungen seien vorhersehbar gewesen – „wenn auch nicht in der Dimension der letzten drei Monate“, meint der Wissenschaftler Michael Becker-Mrotzek. Die Frage, wie neu zugewanderte Kinder und Jugendliche im Bildungssystem aufgenommen werden könnten, sei jahrelang vernachlässigt worden. Jetzt fehlten die nötigen Informationen, Konzepte seien in Vergessenheit geraten. Dadurch wissen viele Länder schlichtweg nicht, welche Kapazitäten in den Schulen vorhanden sind und wie gut beispielsweise die Sprachförderung ist. Um die Qualität der Bildungsangebote überprüfen und gegebenenfalls anpassen zu können, fordern die Studienautoren deshalb eine bundesweit einheitliche Datenerfassung und Mindesstandards für den Unterricht von Flüchtlingskindern. Das könnte beispielsweise eine bestimmte Anzahl von Förderstunden sein oder eine Überprüfung der Qualifikation von Lehrern. Weil auch das Bundesbildungsministerium Handlungsbedarf sieht, hat Ministerin Johanna Wanka in der vergangenen Woche ein Bündel an Maßnahmen vorgestellt, mit denen der Bund die Länder bei der Bildung von Flüchtlingen unterstützen will. 130 Millionen Euro umfasst das Paket. Finanziert wird damit beispielsweise die Entwicklung einer Sprachlern-App für Flüchtlinge. Außerdem sollen ehrenamtliche Vorlese- und Lernpaten qualifiziert werden, damit Kinder schon in den Erstaufnahmeeinrichtungen mit der deutschen Sprache in Berührung kommen. Und die Zahl der KAUSA-Servicestellen zur Beratung von Firmen und Jugendlichen mit Migrationshintergrund soll verdoppelt werden. Angesichts der massiven Herausforderungen bei der schulischen Integration von Flüchtlingen dürften das allerdings nur Tropfen auf den heißen Stein sein.

Indian child studying

Kritische Bildung kann dazu beitragen, bestehende Gesellschaftsstrukturen und Verhaltensmuster zu verändern. Sie kann globale Ungleichheit und Ausbeutung sichtbar machen, Alternativen aufzeigen und Teil einer sozial-ökologischen Transformation sein. Bereichen Bildung für nachhaltige Entwicklung, Globales Lernen und Politische Bildung. Gemeinsam wollen wir Inhalte und Methoden einer kritischen und emanzipatorischen Bildung weiterentwickeln und Strategien zur Umsetzung diskutieren. „Bildung Macht Zukunft“ wird von einem offenen basisdemokratischen Organisationskreis vorbereitet. Konzeptwerk Neue Ökonomie, die Universität Kassel (Fachbereich Didaktik der politischen Bildung) sowie das Forum Kritische Politische Bildung. Transformative Bildung als politisches und emanzipatorisches Projekt? Für eine Gesellschaft, in der wir lokal wie global gut zusammenleben können, brauchen wir andere Lernräume und -formate. Unter dem Schlagwort „Transformative Bildung“ versammelt sich in der Bildungslandschaft eine Suchbewegung, die versucht gesellschaftliche (Macht-)verhältnisse zu hinterfragen und einen Wandel hin zu einer ökologischen und weltoffenen Gesellschaft von unten zu gestalten. Am Vormittag nähern wir uns über drei Impulsvorträge zum Hinterfragen, Erleben und Einmischen dem Thema. Am Nachmittag widmen wir uns den Praxisfeldern der Teilnehmenden.

Eltern Sicherheit und Kindern Rückhalt geben. So beschreibt Bürgermeistern Iris Mann ein Betreuungsangebot, das im Schulbeirat vorgestellt wurde. Es ist für Schüler der 5. und 6. Klasse gedacht und soll als Pilotprojekt an zwei weiterführenden Schulen eingeführt werden – an der Spitalhof-Gemeinschaftsschule und am Schubart-Gymnasium. Angelegt ist die Betreuung als dreijährige Modellphase, Start soll im September 2019 sein. In einem längeren Prozess hatte die Stadt den Bedarf erhoben, etwa Eltern befragt. Daraus wurden Rahmenbedingungen entwickelt: Die Betreuungszeit soll von 12 bis 17 Uhr sein, mit einer Person pro 20 Schülern. Betreuung vor dem Unterricht, also von 7 Uhr an, wird es nicht geben, obwohl sich manche Eltern dies gewünscht hatten. Die Schulen sollen inhaltlich wie räumlich mit Jugendhäusern kooperieren, die Spitalhofschule mit dem Büchsenstadel, das Schubart-Gymnasium mit dem Jugendhaus Insel. Gerade an der Spitalhofschule sind räumliche Kapazitäten ausgereizt, dort sollen die Schüler zunächst einen Unterrichtsraum mitnutzen und Flure sollen mit Sitzmöbeln ausgestattet werden. Im Schubart-Gymnasium können ein ehemaliger SMV-Raum genutzt werden und die Schülerbibliothek. „Das Angebot stärkt nur die Helikopter-Eltern“, sagte Stadtrat Erik Wischmann (FDP). Er war dafür, Kinder „zu mehr Selbstständigkeit zu erziehen“, statt sie zu betreuen. „Sonst reden wir irgendwann noch von Betreuung für Abiturienten.“ Dagegen fand Stadträtin Sigrid Räkel-Rehner (Grüne) das Konzept „sehr gut, denn der Bedarf ist da“. Stadtrat Haydar Süslü (SPD) zeigte sich ebenfalls begeistert. Wohingegen Reinhold Eichhorn (FWG) wissen wollte: „Worauf steuern wir zu? “ Er war dafür, schon in einem Jahr abzufragen, wie es ums Pilotprojekt bestellt ist. Bürgermeisterin Mann versicherte, das Angebot sei kein „Rundum-Sorglos-Paket“. Vereinbart wurde, nach einem Jahr zu berichten, wie es mit Angebot und Nachfrage bei der Betreuung für Fünft- und Sechstklässler aussieht. Morgen wird im Ausschuss Bildung und Soziales weiter darüber beraten.

Monalisa 50ff Blog

Young, Girl, Room, White, Cute, HappyR.-R fragte ob es so schwierig sei, Anspruchsvolles zu senden, Schiller, Shakespeare und Brecht wären Meister der Unterhaltung gewesen. Schiller habe im Vorwort des Theaterstückes „Die Braut von Messina“ geschrieben , wie wichtig der Spaß im Theater sei: also solle man doch öfter anspruchsvolle Autoren (z.B. Shakespeare) inszenieren. T.G. hatte daran seine Zweifel, weil die Zielgruppe des öffentlich rechtlichen Fernsehens 13 bis 49 jährige Menschen sind. Überhaupt sei Fernsehbildung für diese Zielgruppe schwer zu bewältigen, meinte T.G., verwies auf das Internet und sagte: „Wenn Du über das Fernsehen weinst, musst du Dich erschießen, wenn du in das Internet gehst. Ich wünsche dir, dass du nie einen Internetpreis erhältst.“. R.-R.: für jeden gibt es etwas anderes, was ihn glücklich macht. Fernsehmacher müssen sich mehr Mühe geben, sie geben sich zuwenig Mühe. T.G. sagte, dass Herrn R.-R ein Kind des Fernsehens sei. Sein literarisches Quartett habe ihn berühmt gemacht, also das Fernsehen. R.-R verlangt, Intendanten und Programmdirektoren müssten Angst haben, rausgeschmissen zu werden. T.G. antwortet: Sie haben Angst, Angst vor der Quote. Er sagte zu T.G: „Du kannst über die Bühne gehen und sagen: na Leute -guten Abend – und die Leute sind glücklich. T.G: Leute gehen oft, wenn es bildend wird und bleiben, wenn sie leicht unterhalten werden. Erfolg braucht die Ouote. Am Ende des Gespräches hat Thomas Gottschalk den Fernsehpreis behalten und gewettet: Wenn es ihm gelingen sollte, eine bildungsfrohe Sendung zu machen, eine Sendung, die trotz der Bildung erwünschte Einschaltquoten bringt, müsste Herr Reich-Ranicki den Fernsehpreis annehmen. Dieser sagte dazu: „ja“ . Fazit: Hätte der Titel lauten müssen : „Viel Lärm um Nichts ? “ Wird sich nun was ändern im Fernsehalltag? Auf jeden Fall konnte er auch sein Buch „Mein Leben“ erwähnen, das zur Zeit verfilmt wird.

Weitere „Migrationszentren“ in afrikanischen Ländern, Ausbildung von Jugendlichen – so will Entwicklungsminister Müller Fluchtursachen bekämpfen. Im ARD-Interview fordert er vor dem EU-Afrika-Gipfel aber auch einen fairen Umgang mit dem Kontinent. Die Demographie arbeite gegen sie, rechnete EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger vor: Nach UN-Schätzungen wird sich Afrikas Bevölkerung bis 2050 auf 2,4 Milliarden Menschen mehr als verdoppeln. Die rund 21 Milliarden Euro, die von der EU jedes Jahr als Entwicklungshilfe nach Afrika geschickt werden, gelten längst nicht mehr als das Allheilmittel. Viel wichtiger sind die 32 Milliarden Euro Direktinvestitionen, die ein Drittel aller ausländischen Investitionen in ganz Afrika ausmachen. Die EU will sich verstärkt um die Verbesserung der Ausbildung in den afrikanischen Ländern kümmern. Ein Vorschlag, der auf dem Gipfel in Abidjan diskutiert werden soll: Das beliebte Studienaustauschprogramm „Erasmus“ auf Afrika auszudehnen. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel ging vor dem Gipfel noch weiter und schlug im ARD-Interview vor, jedes Jahr „mehrere 100.000“ junge Afrikaner zur Berufsausbildung nach Europa zu holen – sofern sie Vorkenntnisse haben und nach drei bis vier Jahren freiwillig zurückkehren. Organisationen wie das katholische Hilfswerk Misereor, die in Abidjan einen Alternativgipfel veranstalten, kritisieren allerdings: Gerade wirtschaftlich zwinge Europa Afrika noch immer in eine Abhängigkeit, etwa durch Handelsverträge, die lokale Märkte zerstörten. Und bei der Flüchtlingskrise setze die EU auf Abschottung. Die Organisationen Brot für die Welt, Medico International und Pro Asyl sprechen von „schmutzigen Deals mit Regimen, in denen eklatante Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung sind“. Gemeint sind vor allem die Regierungen in Mali, Niger, Burkina Faso, Tschad und Mauretanien, die mit Hilfe Frankreichs und Deutschlands und 50 Millionen Euro Starthilfe von der EU eine Eingreiftruppe zur Sicherung ihrer Grenzen aufbauen sollen. Sklaven-Auktionen, Massenvergewaltigungen, Hunger und Schläge – Flüchtlinge, die in libyscher Gefangenschaft waren, berichten von brutalen Vergehen. Die Staats- und Regierungschefs wollen sich auf dem bevorstehenden EU-Afrika-Gipfel damit beschäftigen. In Brüssel aber besteht man darauf: Europas Bemühungen in Afrika basierten auf europäischen Werten und dem Respekt der Menschenrechte. Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 29. November 2017 um 05:30 Uhr.

Und da müssen wir nicht über Kompetenzen und Veränderungen reden. Die Hauptaufgabe der Lehrerbildung liegt in den Ländern. Lehramt-Studenten machen einen großen Teil der Studierendenschaft aus. Neue Wege zu erproben, die man dann in der Lehrerbildung, in den anderen Studiengängen verbreiten kann, das ist der Beitrag des Bundes. Der Bund übernimmt diese finanzielle Aufwendung, aber die Länder haben sich alle verpflichtet, dass Lehramtsabsolventen ohne Hindernis in jedem anderen Bundesland arbeiten können. Das ist etwas, was es davor nicht gab und was das föderale System attraktiver macht. Ein Punkt, über den wir heute noch nicht diskutiert haben, der aber für mich ein ganz zentrales Ergebnis des Bildungsgipfels 2008 ist, ist das Thema Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung, und damit verbunden die Frage des Hochschulzugangs. Jahrelang war es ganz klar gesetzt: In Deutschland ist das Abitur der generelle Hochschulzugang. Und jeder Versuch, das aufzuweichen, wurde abgewehrt. 2008 haben die Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin gesagt: Wir öffnen den Zugang zu den Hochschulen für Leute mit beruflicher Qualifikation. Die Daten werden dabei an die Software-Firma Emarsys eMarketing Systems AG, Hans-Fischer-Straße 10, 80339 München, Deutschland („Emarsys“) weitergegeben, die den technischen Versand in unserem Auftrag abwickelt. Du kannst Dich jederzeit vom Partner-Newsletter abmelden, indem Du auf den in jeder E-Mail bereitgestellten Abmeldelink klickst, uns über die in Punkt 1 genannten Kontaktdaten informierst oder die Einstellung in der Newsletter-Verwaltung („Kontoeinstellungen“ – „Newsletter-Abos“) Deines Nutzerkontos änderst. Bei Versand des Partner-Newsletters werten wir mithilfe von Emarsys Dein Nutzerverhalten statistisch aus, um die Gestaltung zu optimieren. Für die Auswertung beinhalten die E-Mails sog. Web-Beacons bzw. Tracking-Pixel. Dabei handelt es sich um Ein-Pixel-Bilddateien, die eine Verbindung zu unserer Website herstellen und so eine Logdatei-Analyse ermöglichen. Die Web-Beacons werden mit den in Punkt 2.1 a genannten Daten und einer individuellen ID verknüpft. Die in der E-Mail enthaltenen Links beinhalten diese ID ebenfalls. So können wir z.B. erkennen, ob und wann eine E-Mail geöffnet wurde und welche Links aufgerufen wurden.

Ameisen ändern ihr Verhalten, wenn der Kolonie der Ausbruch einer Infektionskrankheit droht. Sie beschränken etwa ihre Kontakte untereinander, um die Ausbreitung des Erregers einzugrenzen und vor allem, um die Königin im Inneren der Kolonie zu schützen. Dies fanden Forscher heraus, indem sie Tausende der kleinen Krabbler digital markierten. Es sei die erste wissenschaftliche Studie, die zeige, dass eine Tiergesellschaft in der Lage ist, ihre Organisation aktiv zu verändern, um die Verbreitung von Krankheiten zu reduzieren, heißt es in einer Mitteilung zu der im Fachmagazin „Science“ veröffentlichten Untersuchung. In einer dicht bevölkerten Gemeinschaft wie einer Ameisenkolonie haben Infektionserreger leichtes Spiel: Sie können sich durch die genetische Ähnlichkeit und den engen Kontakt der Individuen zueinander leicht ausbreiten. Fachleute vermuten, dass Ameisen das Infektionsrisiko vermindern, indem sie zum Beispiel in Untergruppen organisiert sind. Ältere Arbeiterameisen sammeln etwa außerhalb des Nests Nahrung, während jüngere Tiere sich im Inneren als Brutpflegerinnen um den Nachwuchs kümmern. Für die Sammlerinnen, die viel Zeit außerhalb des Nests verbringen, ist die Gefahr höher, sich einen Erreger einzufangen.

Ihr kommt uns, so beschrieb es einer in einer gelben Warnweste, beim Thema Umwelt mit dem Ende der Welt, während wir uns um das Ende des Monats sorgen müssen. So steckt in den Protesten, in dem Aufruhr auch ein Stück Nostalgie: Ein Marsch auf Paris, ein Angriff auf das Zentrum der Macht, hat sich traditionell gelohnt in Frankreich. Die Massen demonstrierten, und der König, später der Präsident, sollten daraufhin Herz zeigen und etwas machen, ein Gesetz zurücknehmen. Aber heute kann Macron keine Notenpresse anwerfen, keine Supermärkte zur Preissenkung verdonnern, er kann nicht einmal den öffentlichen Nahverkehr regeln, denn der untersteht den Regionen und Gemeinden. Soll Macron in gelber Warnweste aus dem Élysée treten und Geschenke verteilen? Das ist der Fluch der fünften Republik, die dem Präsidenten das Dekorum eines Königs zuschreibt: Entweder die Amtsinhaber werden darüber verrückt oder die Bürgerinnen und Bürger drehen durch, weil diese so sichtbare Macht so wenig vermag. Beim Lesen, in Mathematik oder den Naturwissenschaften sieht man laut OECD in den vergangenen Jahren deutliche Verbesserungen bei der Abhängigkeit vom sozioökonomischen Status. Zwar erklären die Bildungsexperten der Organisation etwa bei den Naturwissenschaften immer noch 16 Prozent der Unterschiede der Schülerleistungen mit dem sozialen Hintergrund (Stand 2015). Knapp zehn Jahre zuvor waren es aber noch vier Prozentpunkte mehr. Seit gut zehn Jahren ist zudem der Anteil der Unter-Dreijährigen, die eine Kita oder einen Kindergarten besuchen, um 20 Prozentpunkte gestiegen. Die OECD rät der Politik trotzdem, mehr in frühkindliche Bildung und in Kindergärten zu investieren. Schleicher. Zudem müsse es für Lehrer finanzielle Anreize geben, wenn sie in schwierige Klassen gingen. Nur wenige Hochschulabsolventen in Deutschland haben Eltern ohne Abitur. Allerdings schließen laut der Studie nur knapp 15 Prozent der Erwachsenen mit Eltern ohne Abitur ein Hochschulstudium ab. Im Durchschnitt der meisten OECD-Länder seien es immerhin 21 Prozent. In Neuseeland schließen rund 39 Prozent dieser Menschen ein Studium ab, in Finnland 34 Prozent – in Tschechien dagegen nur 3,6 Prozent. Fast jeder vierte schafft in Deutschland allerdings einen höheren Bildungsabschluss als die Eltern. Im OECD-Durchschnitt sind das mit 41 Prozent deutlich mehr, in Korea sogar 57 Prozent, in Finnland 55 Prozent. Besonders wichtig ist das, weil die Abschlüsse über die Berufschancen entscheiden: Bei den Hochschulabsolventen liegt die Arbeitslosenquote nur bei etwa der Hälfte der ohnehin vergleichsweise geringen Quote in Deutschland. Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 23. Oktober 2018 um 11:00 Uhr.

Programmvergleich: Wie Die Parteien Die Bildung Verbessern Wollen

Im Wahlprogramm der FDP steht Bildung an erster Stelle: Das Ziel: die weltbeste Bildung für jeden. Mit mehr Geld, mit Digitalisierung, einheitlichen Standards und einer Garantie, dass kein Unterricht ausfällt. Die Ausgaben für Bildung wollen die Liberalen so weit steigern, dass Deutschland zu den Top-5-Staaten innerhalb der OECD gehört. Dazu gehört auch die Ankündigung, binnen fünf Jahren 1000 Euro pro Schüler in Technik und Modernisierung zu investieren. Die Bezahlung und Ausbildung der Kita-Erzieher und der Lehrer soll verbessert werden. Die FDP setzt sich für bundesweite Bildungsstandards und einheitliche Abschlussprüfungen ein. Schulen soll mehr selbst entscheiden können. Gleichzeitig möchten die Liberalen die Finanzierung von Kitas und Schulen künftig allein über Bildungsgutscheine organisieren. Die Eltern erhalten solche Gutscheine für ihre Kinder und geben sie an die von ihnen gewählte Bildungseinrichtung weiter. Nur diese kann den Gutschein dann beim Staat einlösen. Das soll den Wettbewerb um die beste Bildung fördern. Ein vergleichbares Gutscheinsystem fordert die FDP für Hochschulen, deren Grundbedarf allerdings finanziell abgesichert sein soll. 15 Prozent aller Studierenden sollen leistungsabhängige Stipendien erhalten. Die Unis sollen nachgelagerte Studiengebühren erheben dürfen. Die Wirtschaft klagt über Fachkräftemangel. Doch 1,56 Millionen junge Erwachsene zwischen 20 und 30 Jahren gelten als «ungelernt» und sind auch nicht mehr in Fortbildungskursen. 50 000 Schüler verlassen jedes Jahr ihre Schule ohne Hauptschulabschluss. Und die Beteiligung der Erwerbstätigen an Weiterbildung geht zurück – statt wie angestrebt zu steigen. Vier Jahre nach dem Bildungsgipfel von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den 16 Regierungschefs der Länder zieht der Bildungsforscher Klaus Klemm in einer Studie für den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) eine ernüchternde Bilanz. Von der damals beschworenen «Bildungsrepublik» ist Deutschland wahrlich noch weit entfernt. Als Merkel 2008 die Bildungspolitik zur «Chefsache» machte, zierten sich die Länder-Regierungschefs gewaltig. Es hagelte derbe Kritik auch aus Merkels eigenem politischem Lager. Die Länder wollten keine Einmischung des Bundes in ihre «Kulturhoheit», die doch erst zwei Jahre zuvor mit der Föderalismusreform und der Festschreibung eines Kooperationsverbotes von Bund und Ländern in der Bildung gestärkt worden war. Als es nach langem Murren und Grollen der Ministerpräsidenten im Oktober 2008 in Dresden dann doch zu einem Bildungsgipfel mit der Kanzlerin kam, wurde eine anspruchsvolle Reformliste vereinbart.

Nein. 2008 lag die Betreuungsquote bei Unter-Drei-Jährigen bundesweit bei 17,6 Prozent. 35 Prozent sollten es werden. Vergangenes Jahr waren es aber nur 32,7 Prozent. Elternbefragungen des Deutschen Jugendinstituts zeigten 2015: Mehr als 43,2 Prozent der Eltern mit Kindern unter drei Jahren wünschen sich einen Betreuungsplatz. Mit drei Investitionsprogrammen unterstützt der Bund den Ausbau von Kita-Plätzen 2008 bis 2018 mit 3,28 Milliarden Euro. Laut dem jüngsten Gesetz zum Kita-Ausbau aus diesem Jahr gibt der Bund weitere gut 1,1 Milliarden Euro für Neu-, Aus- und Umbauten sowie Ausstattung von Kitas. 100 000 zusätzliche Kita-Plätze sollen geschaffen werden. Welche Aufgaben kommen bei der Bildung neu hinzu? Die Bildung und Ausbildung von Minderjährigen und junge Erwachsensen, die als Flüchtlinge ins Land kamen, ist für die Bildungseinrichtungen teils alles andere als einfach. Trotz tausender neuer Lehrer tun sich die Schulen zum Beispiel bis heute oft schwer, die jungen Menschen mit zunächst mangelnden Deutschkenntnissen und unterschiedlichem Bildungsstand fit für den Regelunterricht zu machen. Die Digitalisierung ist die nächste Herausforderung – dass Kitas und Schulen schon ausreichend in der Digital-Ära angekommen sind, glaubt kaum jemand. Welchen Stellenwert hat das Thema im Wahlkampf? Bildung spielt bei den Wählern laut Umfragen eine ungefähr ebenso große Rolle als wichtiges Problemfeld wie Renten und Arbeitslosigkeit. Beim TV-Duell von Merkel und SPD-Kandidat Martin Schulz spielte das Thema keine Rolle. Doch die Parteien nehmen es wichtig: Schulz verspricht eine «nationale Bildungsallianz», CDU/CSU sehen sich als «Garant für gute Bildung und Ausbildung».

Italiens Kandidat für das Amt des Premierministers Giuseppe Conte: An einer Personalie gescheitert. Deutschland habe die Vision seiner Rolle in Europa seit dem Ende des Nationalsozialismus nicht verändert, schrieb Savona vor kurzem in seiner Autobiographie. Es habe allein die Idee aufgegeben, sie militärisch umzusetzen. Gerade solche Töne qualifizierten Savona in den Augen der Fünf-Sterne-Bewegung und der Lega für den Job. Matteo Salvini, der Chef der Lega, hatte bis zum Schluss an der Personalie festgehalten und war nicht bereit gewesen, einzulenken. Auffällig ist, dass auch Luigi Di Maio von der Fünf-Sterne-Bewegung das Wort „massakrieren“ benutzt, wenn es um die Feinde von außen geht. In den letzten Wochen hatten die beiden nun gescheiterten Koalitionspartner mühsam eine Art Koalitionsvertrag ausgehandelt. Sie hatten sich auf Regierungschef und Kabinett geeinigt – und wurden nun vom Staatspräsidenten ausgebremst. Di Maio brachte noch am Abend ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Staatspräsidenten ins Gespräch. Das sieht die Verfassung zwar vor, aber nur im Fall von Hochverrat und groben Verstößen gegen die Verfassung – von denen keine Rede sein kann. Im Gegenteil. Mattarella hat seinen Job gemacht. Er hat die maroden Staatsfinanzen und den Schutz der Ersparnisse der Italiener im Blick gehabt – was die Verfassung von ihm ausdrücklich verlangt.

Einen bildungspolitischen Neustart hat die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack auf dem DGB-Bildungsgipfel am Freitag in Berlin gefordert. „Bund und Länder haben wichtige Ziele verfehlt, die sie sich 2008 auf ihrem Dresdner Bildungsgipfel gesetzt hatten. Die Bildungsrepublik Deutschland ist heute in weiter Ferne. Die Digitalisierung, steigende Schülerzahlen und die Inklusion erhöhen zusätzlich den Handlungsbedarf. Wir brauchen deshalb eine neue, gemeinsame Bildungsstrategie. Bund, Länder, Kommunen und Sozialpartner müssen zusammen an der Modernisierung unseres Bildungswesens arbeiten. Alles was diese Kooperation erschwert, sollten wir hinter uns lassen. Das Kooperationsverbot muss aus dem Grundgesetz gestrichen werden. Der Bund muss auch den Schulen helfen können“, sagte Hannack. Sie berief sich dabei auf die Bildungsgipfel-Bilanz, die der Essener Bildungsforscher Prof. Klaus Klemm im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbundes erstellt hat. „Zwar gibt es heute mehr Krippenplätze, höhere Weiterbildungsquoten und mehr Studienanfänger – aber das reicht nicht. Die soziale Schieflage bleibt die Achillesferse des Bildungssystems. Mehr als 47.000 junge Menschen haben keinen Schulabschluss, knapp 1,4 Millionen Jugendliche zwischen 20 und 29 Jahren keine abgeschlossene Ausbildung. Und auch beim Studium und in der Weiterbildung bleibt eine Kluft zwischen Gewinnern und Verlierern“, sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende.

Das war ein Paradigmenwechsel, der durch den Bildungsgipfel möglich wurde. Gleichzeitig haben wir die Bildungsketten auf den Weg gebracht, mit denen wir junge Menschen präventiv und individuell unterstützen wollen. Wir brauchen diese Angebote auch vor dem Hintergrund der großen Herausforderung, vor der wir aktuell stehen. Das sind die vielen Menschen, die in den vergangenen Wochen und Monaten zu uns gekommen sind und noch kommen werden. Unter ihnen sind ganz viele junge Menschen. Über 50 Prozent sind noch nicht einmal 25 Jahre alt. Viele von ihnen haben in ihren Ländern nur eine geringe Grundbildung erhalten oder sind sogar Analphabeten. Wir stehen vor einer großen humanitären Aufgabe. Sie ist aber zu bewältigen, weil wir die Instrumente haben, um damit umzugehen und zu erkennen, wie man zum Beispiel die Qualifikation von Menschen, die keine Papiere und Unterlagen mehr haben, erfasst. Diese Stärken müssen wir nutzen. Das Anerkennungsgesetz ist etwas, das es nirgendwo sonst in Europa gibt. Wir haben die Bildungsketten und die Angebote präventiver und individueller Beratung. Diese Angebote stehen auch den Flüchtlingskindern zu.

Vor Allem Arbeitslose

Statt der anvisierten 8,5 Prozent bleiben noch immer 13,8 Prozent der Jugendlichen ohne Berufsabschluss. Jugendliche ohne Schulabschluss: statt der angestrebten 4,0 Prozent haben immer noch 5,9 der Jugendlichen keinen Schulabschluss. Krippenplätze für Kinder unter drei Jahren: Statt der anvisierten 35 Prozent steht nur für 32,9 Prozent dieser Kinder ein Krippenplatz zur Verfügung. In den westlichen Bundesländern liegt diese Quote bei nur 28,2 Prozent. Investitionen: Deutschland investiert weniger als versprochen in sein Bildungswesen. Der Anteil der Ausgaben für Bildung und Forschung an der Wirtschaftskraft des Landes (BIP) liegt mit 9,1 Prozent deutlich unterhalb der angestrebten 10 Prozent-Marke. Es fehlen pro Jahr 27,2 Milliarden Euro, um diese Zielmarke zu erreichen. Lediglich bei der Weiterbildungsbeteiligung und den Studienanfängern wurden die Ziele erreicht. Aber: Vor allem Arbeitslose, Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung und Menschen mit Migrationshintergrund bleiben bei der Weiterbildung unterrepräsentiert. An den Hochschulen kommen 52 Prozent der Studierenden aus Familien, in denen mindestens ein Elternteil einen Hochschulabschluss hat, aber nur 25 Prozent aus Familien, in denen mindestens ein Elternteil eine Ausbildung abgeschlossen hat. Studie Klaus Klemm: Bildungsgipfel-Bilanz. Neben Lehrern bräuchten die Schulen auch Sozialpädagogen, Dolmetscher und Therapeuten, so Kraus weiter. Derzeit werde viel durch ehrenamtliches Engagement aufgefangen: „Jede Schule improvisiert vor sich hin.“ Wenn es neue Brückenklassen gebe, dann dürften nicht die Lehrkräfte aus normalen Klassen abgezogen werden. Kraus sieht viele Schulen derzeit überfordert, auch wenn diese es nicht zugeben wollten. Sabine Frey, Lehrerin in Baden-Württemberg, weiß von Kollegen an anderen Schulen, die Probleme mit der aktuellen Situation haben. An Freys Schule, einer Werkrealschule, die zum Hauptschulabschluss oder zur Mittleren Reife führe, sei die Situation gut. Dort kommen die Schüler jeweils in normale Klassen, werden aber in der Woche insgesamt bis zu sieben Stunden extra von ihr in Deutsch unterrichtet. Frey. Seit mehr als einem Jahr macht sie nun den Job. Ihre Erfahrung: Nach etwa einem halben Jahr können die Schüler sich verständigen. Der Vorteil: Sie sind in sehr kleinen Gruppen, Fehler kann die Lehrerin sofort korrigieren. Die Schülerin Selam in einer Schulklasse in Aachen, in der Flüchtlingskinder ohne Deutschkenntnisse auf den Regelunterricht vorbereitet werden. Doch viele ihrer Kollegen fühlen sich laut Umfragen schlecht vorbereitet auf die wachsende Zahl von Flüchtlingskindern. Die Skepsis, „das zu schaffen“, ist groß.

Mit dem zweiten nationalen Bildungsbericht liegt eine umfassende empirische Bestandsaufnahme des deutschen Bildungswesens vor. Analysiert wurde das gesamte institutionelle Gefüge des Bildungswesens von der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung über das allgemein bildende Schulwesen, die berufliche Ausbildung und die Hochschulbildung bis hin zur Weiterbildung im Erwachsenenalter. Die Ergebnisse des Bildungsberichts unterstreichen erneut, wie notwendig es ist, Bildungschancen für alle unabhängig von der sozialen Herkunft zu schaffen und jedem die Möglichkeit zum Aufstieg durch Bildung zu geben. Die Ergebnisse des Berichtes werden am 23. Juni 2008 im Rahmen einer Fachtagung erläutert. Das nachfolgende Dossier, das nach der Tagung aktualisiert wird, enthält die Dokumente zum Bildungsbericht, Stellungnahmen und Pressemitteilungen, Interviews und Veröffentlichungen in der Presse sowie Fernseh- und Rundfunkbeiträge. Bildung in Deutschland 2008. Pressemitteilung. Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband e.V. Grüne und Linke fordern Auflösung der Hauptschulen. Das deutsche Bildungssystem macht nicht mehr mobil! Interview mit Bundesministerin Annette Schavan. Interview mit Bildungspolitikerin Renate Schmidt (SPD). Interview mit Ex-Ministerin Edelgard Bulmahn. Interview mit Professor Achim von Keudell, Ruhr-Universität Bochum. Interview mit Helmut Deckert, Landesvorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung Hessen. Interview mit Norbert Röttgen. Interview mit Ludwig Eckinger. Interview mit GEW-Vizechefin Marianne Demmer. Interview mit dem Soziologen Müller-Benedict. Interview mit Heike Solga vom Wissenschaftszentrum für Sozialforschung Berlin. 80 Milliarden Euro für die Bildung? Bildungs-Soli statt Aufbau Ost? Ihr Kommentar zu diesem Beitrag. Dieser Beitrag wurde bisher nicht kommentiert. Weitere Beiträge im Archiv. Innovation arbeitet journalistisch frei und unabhängig.

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Gutachten für die Hans Böckler Stiftung insgesamt einen Ausgabenbedarf von zusätzlichen 40 Milliarden Euro. Auf eine Anfrage im Deutschen Bundestag hatte die Regierung im Januar 2009 angegeben, sie beziehe sich auf die nationalen Zahlen, mithin 6,3 Prozent in 2005. Notwendig wäre also eine Erhöhung von rund 16 Milliarden Euro. Damit war die erste Korrektur des ambitionierten Ziels vollzogen. Nun hatten die Länder und der Bund bis zum nächsten „Bildungsgipfel“ im Herbst 2009 Zeit, sich auf eine Ausgestaltung der Ziele des ersten „Bildungsgipfels“ zu einigen. Besondere Kreativität bei der Behebung der Finanzmisere im Rahmen der „Qualifizierungsinitiative“ zeigten die Landesfinanzministerinnen und -minister. In einer Projektion der Zentralen Datenstelle der Landesfinanzminister (ZDL) vom Sommer 2009 vermeldeten sie in den internen Verhandlungen zwischen Bund und Ländern, die zehn Prozent seien eigentlich bereits erreicht. Im Beratungsergebnis der Finanzministerkonferenz vom September 2009 wird deutlich, wie diese erstaunliche Ausgabenvermehrung funktionierte: Die Landesfinanzministerinnen und -minister rechnen mit Geld, das nicht zusätzlich ausgegeben werden muss. Es geht um die Konstruktion bestehender „Ausgaben“, die dem Bildungsbereich neu zugeordnet werden könnten.

Kulturelle Bildung ermöglicht Kindern und Jugendlichen, künstlerische und ästhetische Erfahrungen zu machen, eigene Begabungen, Interessen und Ausdrucksformen zu entdecken und ihre Wahrnehmungs- und Ausdrucksmöglichkeiten zu erweitern. Dies gelingt nur durch die Schaffung und nachhaltige Förderung vielfältiger künstlerischer und kultureller Angebote und Strukturen, die die Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure dauerhaft sichert. Die Kooperation der verantwortlichen Institutionen und Organisationen bildet dabei die Grundlage für ein kohärentes Gesamtkonzept für kulturelle Bildung im kommunalen Raum. Die Landesregierung unterstützt den Aufbau von Strukturen auf kommunaler Ebene und fördert Städte, Gemeinden und kommunale Verbünde, die planvoll an der Qualität ihrer kulturellen Bildungslandschaft arbeiten durch die Auszeichnung und die Konzeptförderung Kommunale Gesamtkonzepte für Kulturelle Bildung. Ziel ist, allen Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten zu eröffnen, Kunst und Kultur zu begegnen und Interesse an der Vielfalt des kulturellen Lebens zu entwickeln. Die kommunalen Gesamtkonzepte sollen ein abgestimmtes und gemeinsames Vorgehen von Politik und Verwaltung in Kultur und Bildung nachvollziehbar darstellen. Mit dem Modell der praxisintegrierten Ausbildung (PIA) zählt Baden-Württemberg in der frühkindlichen Bildung zu den Vorreitern in Deutschland. „Dieses Ausbildungsmodell ist der Schlüssel dafür, den steigenden Personalbedarf in den Kitas erfüllen zu können. Doch nicht alle Bewerberinnen und Bewerber können eine Erzieherausbildung beginnen, da nicht genügend Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen. Wir wollen deshalb gezielt Anreize für die Einrichtungsträger schaffen, um zusätzliche Ausbildungsplätze zu gewinnen“, sagt Susanne Eisenmann. „Inklusion fängt nicht erst in der Schule an. Der Inklusionsgedanke ist ein Grundprinzip in den Kitas. Um die Einrichtungen stärker bei der Inklusion zu unterstützen, wollen wir mobile Fachdienste und Qualitätsbegleiter einsetzen“, so Eisenmann. Diese sollen die Einrichtungen hinsichtlich ihrer inklusiven Konzeption und bei sonstigen Fragen beraten und unterstützen, aber auch das Personal weiterqualifizieren. Die konzeptionellen Überlegungen sehen vor, dieses Unterstützungssystem in allen Stadt- und Landkreisen einzurichten. Der Einstieg soll über eine Modellphase mit anschließender Evaluation erfolgen. Es gehe hier nicht darum, Doppelstrukturen aufzubauen, sondern darum, eine sinnvolle Ergänzung zu erproben, so Eisenmann.

Beim Geld Hört Die Bildungsrepublik Auf

Arbeitslose, Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung und Migranten nähmen deutlich seltener an einer Weiterbildung teil und seien „abgehängt“. Beim vorletzten Ziel des Bildungsgipfels ist die Bilanz (einerseits) sehr einfach: übererfüllt. Bund und Länder wollten 40 Prozent eines Jahrgangs an den Hochschulen sehen, 2015 nahmen 58 Prozent ein Studium auf. Andererseits, warnt Klemm, bleibe die soziale Schieflage und verweist auf die Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks, derzufolge Akademikerkinder weitaus häufiger studieren als der Durchschnitt der Bevölkerung. Zuletzt der Blick auf die Finanzen. Bund und Länder wollten bis 2015 die öffentlichen und die privaten Ausgaben für Bildung und Forschung auf 10 Prozent der Wirtschaftsleistung steigen sehen, davon sieben Prozent für Bildung, drei Prozent für Forschung. Letzteres wurde 2015 laut Bundesforschungsministerium tatsächlich erreicht, doch Klemm befindet mit Verweis auf die Daten des Statistischen Bundesamtes: Ziel doppelt verfehlt. Eine interessante Diskrepanz, wobei Klemm wie gesagt die amtliche Statistik hinter sich weiß. Demnach flossen 2015 6,4 Prozent der Wirtschaftsleistung in Bildung, 2,7 Prozent in die Forschung, womit die Ausgaben insgesamt von 8,5 auf 9,1 Prozent Anteil am Bruttoinlandsprodukt stiegen – immerhin, aber eben deutlich unterhalb der Dresdner Ankündigung.

Die EU-Kommission hat die Bildung des zweitgrößten europäischen Autokonzerns genehmigt. Es gebe keine wettbewerbsrechtlichen Einwände gegen die Übernahme von Opel durch Peugeot. Dem Verkauf durch General Motors steht damit nichts mehr im Wege. Die EU-Kommission hat die Übernahme von Opel durch Peugeot genehmigt. Nach eingehender Prüfung habe man keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken, teilte die Brüsseler Behörde mit. Untersucht wurden demnach mögliche Auswirkungen sowohl auf den Automarkt in Deutschland und Frankreich als auch in ganz Europa. Der französische Peugeot-Mutterkonzern PSA hatte im März seine Absicht bekundet, den deutschen Hersteller vom US-Konkurrenten General Motors zu übernehmen. Das Milliardengeschäft könnte im günstigsten Fall bereits Ende dieses Monats abgeschlossen sein, wie Opel Anfang Juni bestätigt hatte. Damit entstünde der zweitgrößte Autokonzern Europas nach Volkswagen. Trotzdem halten die Brüsseler Wettbewerbskontrolleure die Marktmacht offenbar für überschaubar. Nur in Estland und Portugal erreichten beide Hersteller zusammen auf dem Markt für Nutzfahrzeuge einen Anteil von mehr als 40 Prozent. In den übrigen Märkten blieben die Anteile gering. Außerdem gebe es weiter starke Konkurrenz anderer Autobauer wie Renault, Volkswagen, Daimler, Ford, Fiat Chrysler und asiatische Hersteller. Auch beim Groß- und Einzelhandel mit den Fahrzeugen werde es keine negativen Folgen geben, erklärte die Kommission. Denn PSA und Opel nutzten unterschiedliche Vertriebskanäle.

Die Syrer Walid Ahmed und Husein Bakr wurden von der Handwerkskammer Leipzig betreut. Um dieses Video anzuzeigen aktivieren Sie bitte Javascript, und ziehen Sie in Betracht Ihren Internet Browser zu aktualisieren. An dem Online-Wettbewerb Informatik-Biber nehmen pro Jahr rund 300.000 Schülerinnen und Schüler teil. Das Ziel: Nicht nur Computernerds für die Welt der Einsen und Nullen zu begeistern, sondern möglichst alle. Das gelingt über einen Umweg – die Lust am Knobeln. 341.241 Schülerinnen und Schüler haben in diesem Jahr beim sogenannten Informatik-Biber mitgemacht. So können Talente früh entdeckt und gefördert werden. Denn digitales Denken wird immer wichtiger. Rund 300 Preisträgerinnen und Preisträger bundesweiter Schüler- und Jugendwettbewerbe lud das Bundesbildungsministerium nach Berlin ein. Einer von ihnen war Mark Wendt, der Gewinner des „Bundeswettbewerbs Fremdsprachen“. Das Bundeskabinett hat die Stellungnahme zum „Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung“ beschlossen. Bildungsstaatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen über Freiräume für die geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung, das nächste Rahmenprogramm und den Evaluationsbericht. Da können wir sehr viel lernen. Die Schulformen unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. Wie sinnvoll ist das? Brautmeier: Es gibt viele verschiedene Schulformen mit sehr unterschiedlichen Niveaus. Und wir haben für ähnliche Schulformen unterschiedliche Bezeichnungen. Das produziert Durcheinander und ist nicht nachvollziehbar. Es wäre die Aufgabe der Kultusministerkonferenz, sich auf eine Vereinheitlichung zu einigen und mit dieser Unübersichtlichkeit aufzuräumen. Es hat sich in den vergangenen Jahren aber schon einiges getan: Wir haben einheitliche Bildungsstandards, das Zentralabitur und zentrale Evaluierungsmethoden wie die Vergleichsarbeiten. Diesen Weg müssen wir weitergehen. Chancengleichheit: Egal, wo ein junger Mensch zur Schule geht, überall muss er bestmöglich gefördert werden, so die Expertin. Stellen Sie sich vor, Sie wären Bildungsministerin – welche Reform würden Sie als Erstes auf den Weg bringen? Brautmeier: Ich würde sofort das Kooperationsverbot für Universitäten und Schulen aufheben. Wir brauchen die Eigenverantwortlichkeit der Schulen und Hochschulen, aber die finanzielle Unterstützung durch den Bund. Ich würde sofort dafür sorgen wollen, dass eine Schule in einer strukturschwachen Region genau so gut ausgestattet ist und arbeiten kann, wie in einer finanziell gut gepolsterten Kommune. Das ist ein wichtiges Prinzip der Chancengleichheit: Egal wo ein junger Mensch zur Schule oder Uni geht, überall muss er bestmöglich gefördert werden.

„Teil des Pakts ist außerdem unsere Zusage an die Träger, für inklusive Kinder künftig den doppelten Förderzuschuss zu gewähren. Mit der so genannten Doppelzählung erfüllen wir eine langjährige Forderung der Trägerverbände“, sagt die Ministerin. Ein Schwerpunkt des Pakts ist die Sprachförderung in den Kindertageseinrichtungen. In den vergangenen Jahren wurde in den Einschulungsuntersuchungen bei circa 30 Prozent der Kinder ein intensiver Sprachförderbedarf festgestellt. „Diese Kinder brauchen eine gezielte sprachliche Anregung und verbindliche Förderung“, so die Ministerin. Sprachkompetenz und Ausdrucksvermögen seien elementar für den Bildungserfolg aller Kinder. Das neue Konzept baut auf den bewährten Elementen des Landesprogramms „Spatz“ (Sprachförderung in allen Tageseinrichtungen für Kinder mit Zusatzbedarf) auf. Damit werden sowohl das Bildungsangebot „Singen-Bewegen-Sprechen“ (SBS), als auch die „intensive Sprachförderung im Kindergarten“ (ISK) weitergeführt und finanziert. Darüber hinaus soll das neue Konzept auch die Entwicklungsbereiche der mathematischen Vorläuferfähigkeiten, der Motorik sowie der sozial-emotionalen Verhaltensweisen umfassen. Teil des Konzepts ist außerdem ein verbindliches Entwicklungsgespräch im Anschluss an die Einschulungsuntersuchung, also circa ein Jahr vor der Einschulung. An diesem Gespräch sollen Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, die Schule und bei Bedarf Vertreter des Gesundheitsamts gemeinsam über Fördermaßnahmen beraten und eine auf die individuellen Bedürfnisse des Kinds zugeschnittene Entscheidung bezüglich der Förderung treffen.

Cybermobbing, das sind Bedrohungen, Beschimpfungen und Hänseleien über das Internet. In Form von Texten, Fotos, Videos. Auf Facebook, Instagram oder anderen Plattformen, von denen aus die Inhalte häufig verbreitet werden. Das Mobbing kann sich auch gegen Schüler richten: Fast jeder Achte hatte das 2017 in Deutschland schon erlebt, zeigte eine Studie des Bündnisses gegen Cybermobbing. Jeder siebte Schüler war schon Täter. Das Heppenheimer Gymnasium, das zeigt der Blick auf die Zahlen, ist nur eine Schule von vielen, an denen es passiert. Gleichzeitig ist Cybermobbing ein noch ziemlich neues Problem, mit dem längst nicht alle Kollegien Erfahrung haben. Auch das zeigt der Fall in Heppenheim: „Wir müssen uns fragen: Erreichen wir eine andere Generation, die Schüler, mit unseren Präventionskonzepten wirklich, oder müssen wir irgendetwas ganz anders machen?“, sagt Schulleiterin Katja Eicke. Wer fertiggemacht wird, ob Schüler oder Lehrer, erfährt, wie es sich anfühlt die Kontrolle zu verlieren. Wie hält man etwas auf, das sich mit der Geschwindigkeit von Klicks verbreitet? Ich selber will Lehrer werden, musste jedoch mein Studium nach Einführung der Studiengebühren einstellen. Liegt nicht da das eigentliche Problem? Josef Kraus: Die Einführung der Studiengebühren war sicherlich nicht geeignet, genügend junge Leute zum Studium eines Lehramtes zu motivieren. Gerade in bestimmten Fächern ist uns dadurch in schmerzlicher Weise der Nachwuchs ausgeblieben. Dies gilt insbesondere für so wichtige Fächer wie Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik an allgemeinbildenden Schulen und Elektrotechnik, Metalltechnik, wirtschaftswissenschaftliche Fächer an berufsbildenden Schulen. Anton6 (Gast): Trotz schlechter Ergebnisse in Schulvergleichsstudien wird in allen Bundesländern G8, das Abitur nach 8 Sekundarschuljahren, eingeführt, ohne dass Lehrpläne angepasst wurden. Wie stehen Sie zum Abitur nach 12 Schuljahren? Josef Kraus: Zunächst – es ist nicht richtig, dass wir im internationalen Vergleich schlecht abgeschnitten haben. Bei Pisa 2006 sind wir international ins vordere Viertel vorgedrungen und haben selbst das hochgerühmte Schweden hinter uns gelassen. Was das G8 betrifft, haben Sie recht. Diese Maßnahme, zumal sie reichlich überstürzt durchgezogen wurde, ist nicht geeignet, zukünftig gute Testergebnisse zu erzielen. Edi17 (Gast): Entwickelt sich das deutsche Bildungssystem zu einer Zwei-Klassen-Gesellschaft? Eltern, die es sich leisten können, schicken ihre Kinder auf Privatschulen.

„Anne Will“ Zum Sozialstaat Mit Jens Spahn: „Wer Bezahlt Das?

Wobei es weniger ums Geld gehe als vielmehr um den „Subtext“. Das bedingungslose Vertrauen in den Einzelnen, ausgezahlt in Form von 1000 Euro im Monat, zahle sich für alle Beteiligten aus. Die Leute schliefen besser, so Bohmeyer, hätten keine Burn-outs mehr – und suchten sich meistenteils eine Beschäftigung, die ihren Fähigkeiten und Neigungen besser entspräche. Am ehesten auf seiner Seite befindet sich kurioserweise Simone Menne. Die Unternehmensberaterin fordert ebenfalls einen klaren Schnitt mit der Vergangenheit, einen beherzten Schritt in die Zukunft. Das alte System der Absicherung, so Menne, habe auf einer „alten industriellen Revolution“ beruht. Der digitale Wandel fordere eine mindestens ebenso radikale Innovation im sozialen Bereich. Vor allem will Menne mehr motivieren, weniger sanktionieren. Die alte Methode, Terminversäumnisse oder das Ablehnen einer angebotenen Stelle mit Kürzungen zu bestrafen, habe ausgedient: „Wir haben“, sagt sie vorsichtig, „auch Steuerbetrüger in höheren Einkommensschichten“. Gegen das Grundeinkommen bilden, bei allen sonstigen Unterschieden, Wagenknecht, Klingbeil und Spahn eine geschlossene Front. Spahn will sogar die Sanktionen beibehalten, gerade bei jungen Hartz-IV-Empfängern, um sie mit Druck aufs richtige Gleis zu bringen. Dies sei ein „Gebot der Fairness“ gegenüber den Menschen, die das Geld dafür erwirtschafteten. Drei Jahre nach dem ersten Bildungsgipfel zogen ver.di, GEW und DGB eine ernüchternde Bilanz. Am 19. Oktober 2011 hinterfragten die Gewerkschaften öffentlich „Wo bleibt die Bildungsrepublik?“ und stellten die DGB-Studie zur Umsetzung der Ziele des Dresdner Bildungsgipfels vor. Der Titel der Veranstaltung war gleichermaßen eine ernstgemeinte Frage an die Politik. Der nicht realisierte Bildungsgipfel 2011 war ursprünglich für den 20. Oktober geplant und sollte nicht ohne gewerkschaftliche Positionierung bleiben. Auf dem 1. Bildungsgipfel 2008 einigte sich die Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder auf diese Ziele: Die Investitionen in Bildung und Forschung sollen bis 2015 auf 10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen. Die frühkindliche Bildung sollte drastisch ausgebaut werden, für 35 Prozent der unter Dreijährigen soll 2013 ein Krippenplatz bereit stehen, dazu sollen 80.000 zusätzliche Erzieher/innen ausgebildet werden. Die Quote junger Menschen ohne Schulabschluss von 8 Prozent und derjenigen ohne Berufsabschluss von 17 Prozent soll jeweils halbiert werden und die Beteiligung an Weiterbildung auf europäischen Standard angehoben werden. Mindestens 40 Prozent eines Altersjahrgangs sollen ein Studium aufnehmen und durch die Fortführung des Hochschulpaktes sollen 275.000 neue Studienplätze entstehen.

Der Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK), Helmut Holter, hat dafür geworben, eine lang ausgehandelte Bund-Länder-Vereinbarung zur Digitalisierung von Schulen auf den Weg zu bringen. Sie soll regeln, wie das Geld vom Bund aus dem geplanten Digitalpakt eingesetzt wird. „Ich möchte, dass die Bund-Länder-Vereinbarung zum Digitalpakt so, wie sie jetzt gemeinsam erarbeitet wurde, auch durch die Kultusministerkonferenz bestätigt wird“, sagte der Linke-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. Derzeit sei alles „noch ein bisschen offen“. Die Vereinbarung soll eigentlich am Donnerstag bei der Kultusministerkonferenz in Berlin unterzeichnet werden. Doch zuletzt hatte es Streit um den Digitalpakt und die dafür nötige Grundgesetzänderung gegeben. „Ich hoffe, dass die Länder auch zu dem Ergebnis der Bund-Länder-Vereinbarung stehen werden“, sagte Holter, der auch Bildungsminister in Thüringen ist. Beschlüsse der KMK müssen die Länder einstimmig treffen. Die vom Bundestag beschlossene Verfassungsänderung sieht unter anderem vor, dass der Bund die Länder in wichtigen Bildungsfragen finanziell unterstützen kann. Für Vorhaben ab 2020 müssten die Länder aber die Hälfte der Kosten selbst stemmen.

Die Regierungsbildung im Irak gestaltet sich auch einen Monat nach der Wahl schwierig. Nun gaben der irakische Ministerpräsident al-Abadi und der schiitische Geistliche al-Sadr die Bildung einer Koalition bekannt. Gut einen Monat nach der Parlamentswahl im Irak kommt Bewegung in die Regierungsbildung. Der einflussreiche schiitische Prediger Moktada al-Sadr und der bisherige Regierungschef Haider al-Abadi kündigten nach wochenlangen Verhandlungen eine Allianz an. Sadr und Abadi hatten bei den Wahlen im Mai Platz eins und drei belegt. Erst vor kurzem hatten Sadr und der Anführer der wichtigsten Schiiten-Miliz im Land, Hadi al-Amiri, eine Kooperation bekanntgegeben. Dieses Bündnis sei nicht durch die neue Verbindung gefährdet, sagte Abadi. Amiri und sein vom Iran unterstütztes Fatah-Bündnis war bei den Wahlen auf Platz zwei gekommen. Sadr sagte, die Allianz sei offen für andere Wahlsieger. Die drei schiitischen Blöcke erreichen noch nicht die für eine Regierungsbildung notwendigen 165 Sitze. Abadi ist Wunschkandidat des Westens. Beobachter erwarten eine schwierige Regierungsbildung. Sadr selbst könnte einer neuen Regierung nicht vorstehen, weil er persönlich nicht bei der Wahl antrat. Er könnte allerdings maßgeblich Einfluss auf die Besetzung des Spitzenpostens nehmen. Der neue Ministerpräsident wird sich darum bemühen müssen, die Volksgruppen der Sunniten, Schiiten und Kurden an der Macht zu beteiligen, um die Einheit des Landes zu wahren. Die Mehrheit der Iraker bekennen sich zum schiitischen Islam. Sitze gewonnen. Die Wahl galt als richtungsweisend, weil es die erste Abstimmung nach dem militärischen Sieg über die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) war. Erst Mitte vergangener Woche hatte das oberste Gericht des Landes entschieden, dass nach Unregelmäßigkeiten bei der Wahl sämtliche Stimmen neu ausgezählt werden müssen. Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 24. Juni 2018 um 03:00 Uhr.

Sie hat ein dreijähriges Modellprojekt in Düren wissenschaftlich begleitet. Vor allem aber würden dort auf Wunsch auch die Familien am Prozess beteiligt. Was aber soll mit den Frauen geschehen, die sagen „Die Gewalt muss gehen, aber der Mann soll bleiben“? Müller. „Die gibt es tatsächlich und manchmal sind es sogar die Väter der Frauen.“ Bei arrangierten Verbindungen oder Zwangsheiraten komme es durchaus vor, dass die Eltern ihren Fehler eingestünden. Am Sonntag, 25. November, ist der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Der SPIEGEL widmet sich diesem Thema mit einer Schwerpunktwoche, die Betroffenen eine Stimme geben soll: Frauen, die von ihren Ehemännern oder Partnern geschlagen, missbraucht oder manipuliert wurden. Es sollen aber auch Wege aufgezeigt werden, wie Opfer der Gewalt entkommen konnten – und welche Möglichkeiten es gibt, mit der Situation umzugehen. Mehr über das Hilfetelefon erfahren Sie hier. Müller. Auch die Täter bräuchten Unterstützung und Beratung, bei Suchterkrankungen, Arbeits- oder Perspektivlosigkeit. Einen Monat vor den Präsidentschaftswahlen in den USA treten die beiden Vizepräsidentschaftskandidaten, die Gouverneurin von Alaska Sarah Palin für die Republikaner und Senator Joseph Biden für die Demokraten, zu einem TV-Duell an. Trotz der Turbulenzen an den Finanzmärkten lässt die Europäische Zentralbank den Leitzins im Euro-Raum unverändert bei 4,25 %. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet begründet die Entscheidung vor allem mit der anhaltenden Inflation. Zwei Tage nach dem Senat billigt das US-Repräsentantenhaus im zweiten Anlauf das Rettungspaket für die Finanzbranche. 263 Abgeordnete stimmen für und 171 gegen das Vorhaben der Regierung. Bundespräsident Horst Köhler würdigt auf der zentralen Feierstunde zum Tag der Deutschen Einheit in Hamburg das Zusammenwachsen zwischen Ost und West. Es sei viel erreicht worden, auch wenn beim Aufbau im Osten manches länger gedauert habe als vermutet. Unter dem Motto »Kulturnation Deutschland« begeht die Bundesrepublik mit einer dreitägigen Feier in Hamburg den 18. Jahrestag der Wiedervereinigung. Die Deutsche Telekom muss einräumen, dass im Jahr 2006 persönliche Daten von rd. 17 Mio.

Der Bildungsgipfel war keiner. Dem Bund ging es darum, sich die Zustimmung für Steuergeschenke zu erkaufen – die Länder wollen das nun zugewiesene Geld ungehindert ausgeben. Es ist eineinhalb Jahre her, da brach die Kanzlerin zu einer Bildungsreise auf. Es war ihr ein ernstes Anliegen. Immerhin hatte Angela Merkel erstmals so etwas wie politisches Pathos durchblicken lassen: Bildung sei die Wohlstandsfrage des 21. Jahrhunderts, von der „Bildungsrepublik Deutschland“ war die Rede. Merkel bekam Beifall von Eltern und Bildungsforschern – und eine Ohrfeige: Die Ministerpräsidenten ließen sie beim Bildungsgipfel 2008 rüde auflaufen. Beim Bildungsgipfel 2009 war das nun wieder so. Nur schlimmer. Merkels Pathos ist dem Frust gewichen. Sie soll, als die Länder blockierten, „so ein Scheiß“ ausgerufen haben. Die Provinzfürsten verlangen immer mehr Geld für Bildung, nur um es dann für ebenjeden „Scheiß“ auszugeben, nur nicht für Schulen oder Hochschulen. Dieser Bildungsgipfel war keiner. Denn es ging dem Bund darum, sich die Zustimmung für Steuergeschenke zu erkaufen; und den Ländern, die „Bildungs“-Milliarden freihändig verteilen zu können. Dabei wäre ein Gipfel so dringend nötig! Das Land leidet unter bitterer Bildungsarmut, vor allem in den Sonder- und Hauptschulen, die Hunderttausende Jugendliche in die Chancenlosigkeit entlassen; es leidet an einer pädagogischen Armut, wird doch in vierten Klassen, in Turbogymnasien und im Bachelor weitgehend hirnfrei gepaukt. Dass der Gipfel so verlogen endet, wird schlimmere Folgen haben, als sich die Provinzpolitiker vorstellen. Denn fast alle sind ja irgendwie von heruntergekommenen Schulen, bildungsarmen Kitas oder dem Stopf-Studium betroffen. Und alle diese haben ein feines Gespür dafür, was es bedeutet, wenn jemand statt Studienplätzen Hotelübernachtungen subventioniert.

Interview Zum Kooperationsverbot: Fördern, Aber Nicht Reinreden

Auch der Wissenschaftsrat kümmert sich ja um die Unabhängigkeit der Universitäten. Wir sind hier sehr gut aufgestellt. Überfüllte Hörsääle, schlechte Bedingungen – die Unis müssen besser gefördert werden, meint Brautmeier. Die SPD möchte das Kooperationsverbot auch für Schulen aufheben. Was sagen Sie dazu? Brautmeier: Das wäre sehr sinnvoll und höchst wünschenswert. Die Finanzierung der Schulen ist Aufgabe der Kommunen. Die sind oft stark verschuldet und können die Schulen zum Teil noch nicht mal mehr mit dem Allernötigsten ausstatten. Dabei sind die Herausforderungen für die Schulen groß wie nie. Sie haben föderale und zentrale Schulsysteme im internationalen Vergleich untersucht. In welchem System lernen Schüler besser? Brautmeier: Ich habe die Systeme in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaften und Lesen miteinander verglichen und herausgefunden, dass es überhaupt keinen Einfluss auf die Leistungen der Schüler hat, ob das Bildungssystem föderal oder zentral organisiert ist. Die Leistung hängt von ganz anderen Faktoren ab, wie dem familiären Bildungshintergrund. Die hätte belebend wirken können, wie gerade bei der CDU im Bund. Aber am Ende landete Breymaier bei knapp 19.000 abgegebenen Stimmen nur 39 vor Herausforderer Castellucci und trat enttäuscht zurück. Der fühlte sich zwar ermutigt, seine Partei wollte ihn aber dann doch nicht. Castellucci unterlag bei der Wahl auf dem Parteitag mit 151 zu 159 Stimmen dem Fraktionsvorsitzenden Stoch, der ursprünglich gar nicht kandidiert hatte. Stoch seinen dialektischen Weg ins Amt. Die Parteibasis kann sich nicht einigen, ob sie einen Linkskurs will oder doch wieder in Richtung Mitte. Schon immer hatte es die SPD in Baden-Württemberg und Bayern schwer, hier fehlt die traditionelle Klientel. Der meist gut entlohnte Facharbeiter von Daimler oder Siemens kann mit Hartz-IV-Kritik oder Umverteilung wenig anfangen. Die Studenten und die Großstädter halten inzwischen zu den Grünen. An wie vielen Fronten die Genossen zu kämpfen haben, zeigt ein Thesenpapier aus der Stuttgarter Landeszentrale. Bis zum Frühjahr 2016 regierte die SPD als Juniorpartner der Grünen, dann fiel sie auf 12,7 Prozent bei der Landtagswahl. Während der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann seitdem den Vordenker der Konservativen gibt, fürchtet die SPD den endgültigen Exitus. Nils Schmid, einst Vizeministerpräsident.

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Gerade an dieser Schule musste die Schulleiterin nun einen Elternbrief aufsetzen, um darüber in Kenntnis zu setzen, dass es einen Fall von schwerem Cybermobbing gibt. Gerade hier wurden die zwei Schüler, die die Fotos verbreitet hatten, nun von der Schule verwiesen. Gerade an dieser Schule musste Eicke den Gebrauch von Handys jetzt verbieten, ab sofort, auf dem gesamten Schulgelände. Und weil es diese Schule ist, an der sonst alle ständig online sind, empfinden einige zumindest das Smartphone-Verbot als Kollektivstrafe, sagt Eicke. Manche ärgerten sich, sie hätten doch gar nichts gemacht. Egal welche Schule, egal welche Projekte: Vor Cybermobbing könnten sich Lehrer nie vollständig schützen, sagt Hans Hülsbeck, Präventionsexperte beim Bund deutscher Kriminalbeamter für das Land Nordrhein-Westfalen. Wichtig sei, schnell zu handeln, wenn ein Fall auftrete. Hülsbeck. Er rät zu Einzelgesprächen mit den Beteiligten, auch mit Eltern. Das Problem sei nur: Häufig sei kaum jemandem klar, ob es sich bei einem Vorfall nun um eine Straftat handele oder um eine Angelegenheit, die man auch ohne Behörden lösen könne. Das Abgeordnetenhaus fordert den Senat auf, dem von der Bundeskanzlerin initiierten Bildungsgipfel zu nutzen, um die für das Berliner Bildungssystem notwendigen bundespolitischen Reformen anzustoßen. 1. Der Bund muss wieder die gesetzliche Möglichkeit erhalten, sich an der Bildungsfinanzierung der Länder zu beteiligen. 2. An der Finanzierung notwendiger Bildungsausgaben in den Ländern beteiligt sich der Bund mit einem Solidarbeitrag, dem Bildungssoli. Dieser wird aus den nicht mehr für den Aufbau Ost benötigten Steuer-mittel des Solidarbeitrages Ost finanziert. 3. Bund und Länder stellen in diesem Rahmen eine verbindliche Finanzie-rung des flächendeckenden Ausbaus der Ganztagsschulen bis 2020 si-cher. Förderung des Besuchs von Kindertagesstätten statt die Finan-zierung des Fernbleibens durch Betreuungsgeld. In Kitas und Schulen, als zentralen Orten für die Integrations-anstrengungen wird die flächendeckende Sprachförderung un-ter Einbeziehung der Eltern, mit finanzieller Beteiligung des Bundes ausgebaut. Die Integrationskurse des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge sollen an Kitas und Schulen ange-boten werden. Der Bund soll in die Entwicklung einer Strategie für mehr Bildungsbeteiligung und lebensbegleitendes Lernen eingebun-den werden. Dem Abgeordnetenhaus ist bis zum 15. November 2008 zu berichten. Am 22. Oktober findet ein von der Bundeskanzlerin einberufener Bildungsgipfel in Dresden statt, an dem auch die Ministerpräsidenten der Bundesländer teil-nehmen werden. Im Vorfeld hat die Bundeskanzlerin eine „Bildungsreise“ durch die Republik unternommen und verschiedene Bildungsinstitutionen besucht. Gemeinsam mit dem Regierenden Bürgermeister war sie auch zu Gast in einer Kreuzberger Bildungseinrichtung. Der „Bildungsgipfel“ soll sich mit allen Bildungsbereichen befassen – von den Kindertagesstätten über die Schulen, der beruflichen Bildung und der Hochschu-len bis zum lebensbegleitenden Lernen.

Die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um Bildung und Beratung – für jedes Alter in jeder Lebenlage. Der Wegweiser Bildung informiert kostenlos über mögliche Berufs- und Bildungswege, lotst Sie zu passgenauen Bildungsangeboten. Wie steht es um das Bildungswesen in Freiburg? Wo braucht es vielleicht zusätzliche Angebote? Welche bestehenden Angebote müssen besser miteinander vernetzt werden, so dass mehr Menschen davon profitieren können? Das sind nur einige der Fragen, mit denen sich die 2014 ins Leben gerufene Stabsstelle Freiburger Bildungsmanagement beschäftigt. Die Volkshochschule Freiburg bietet ein breit gefächertes Bildungsangebot für Menschen aller sozialen Schichten und Altersgruppen. Die Freiburger Stadtbibliothek bietet Bücher und Medien für alle Generationen: Zur Leseförderung, zur Weiterbildung, zur Unterhaltung und zur Bewältigung des Alltags. Die Stadtbibliothek ist offen für alle. Die Medienkompetenz junger Menschen zu steigern hat sich das Kreismedienzentrum Freiburg auf die Fahnen geschrieben. Neben dem Verleih von Unterrichtsmedien werden Veranstaltungen zur fächerintegrativen Medienbildung und pädagogische als auch technische Information und Beratung für deren sachgerechten Einsatz angeboten. Die Freiburger Schulprojektwerkstatt bietet Beratung, Weiterbildung und Projekte in den Bereichen Darstellendes Spiel, Theater, Musik, Bewegung, Prävention und Video an. In Zusammenarbeit mit der Schule entwickelt die Schulprojektwerkstatt individuelle, bedürfnisorientierte Konzepte, die sich nachhaltig in das Schulprofil einfügen.

Auf die Rechte der Flüchtlinge wird gar nicht mehr eingegangen. SPIEGEL ONLINE: Erleben Sie das auch bei sich in Schleswig-Holstein? Iwersen: Unser Ministerpräsident Günther will ja für den Spurwechsel eintreten, aber die Flüchtlingshelfer merken davon nichts. Zum Beispiel findet der Neujahrsempfang für Ehrenamtliche unter der aktuellen Regierung nicht mehr statt. Uns geht es nicht darum, dass wir ein Schnittchen abgreifen können, sondern wir brauchen eine Plattform, wo wir uns äußern können. SPIEGEL ONLINE: Wie war die Reaktion von Staatssekretär Torsten Geerdts bei Ihrem Treffen? Iwersen: Eigentlich positiv, er hat uns teilweise zugestimmt. Aber in anderen Punkten waren wir vollkommen konträr. Geld, das angeblich nicht vorhanden ist, spielt ja auch immer eine Rolle. Dabei brauchen wir mehr finanzielle Mittel, etwa für die Bildung – wir müssen zusätzliche Stellen an Schulen schaffen. Geerdts erkennt zwar an, dass das wichtig ist, und hat Programme genannt, für die das Land schon Mittel zur Verfügung stellt. Aber das reicht nicht aus. Die Rückgabe der Ehrennadel soll deshalb auch ein Statement sein, dass wir mit der Situation absolut nicht zufrieden sind. SPIEGEL ONLINE: Was müsste denn passieren, damit Sie so eine Auszeichnung noch mal annehmen würden? Iwersen: Sie müsste ehrlich rüberkommen. Und uns müsste eine Plattform geboten werden, um auf Missstände aufmerksam zu machen. Wenn wir jetzt sagen, dass uns etwas nicht gefällt, interessiert das niemanden. SPIEGEL ONLINE: Engagieren Sie sich trotz dieser Enttäuschungen weiter? Iwersen: Selbstverständlich. Das Engagement wird durch die Rückgabe von Ehrennadeln nicht beeinträchtigt. Wir sagen mit der Geste nur: Wir brauchen keine Ehrung, die nicht ehrlich gemeint ist. Uns ist es wichtig, die Menschen hier gut aufzunehmen.

Im Gegenzug sollen die Bundesbürger entlastet werden. Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung soll von 3,3 auf 2,8 % sinken. Bundesregierung, Banken und Versicherungsbranche vereinbaren in Berlin ein deutlich aufgestocktes Rettungspaket für den angeschlagenen DAX-Konzern Hypo Real Estate. Danach will die Finanzindustrie nach Angaben des Finanzministeriums den Umfang der Notfallkredite für den Münchner Konzern auf nunmehr 30 Mrd. € verdoppeln. Das Gesamtvolumen des Rettungspakets beläuft sich damit auf insgesamt 50 Mrd. €. Angesichts der Zuspitzung der Finanzmarktkrise gibt die Bundesregierung eine Staatsgarantie für alle privaten Spareinlagen. Nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) umfasst die Garantie Spargeldeinlagen und Geld auf privaten Girokonten. Der deutsche Radprofi Stefan Schumacher steht unter Doping-Verdacht. Bei dem 27-Jährigen ist nach Angaben seines Teams Gerolsteiner die Doping-Substanz Cera nachgewiesen worden. Schumacher wird mit sofortiger Wirkung suspendiert. Der SPD-Politiker Erwin Sellering ist neuer Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern. Der Landtag in Schwerin wählt den 58-jährigen SPD-Landeschef mit der Mehrheit von SPD und CDU zum Nachfolger des am 3. Oktober aus Altergründen zurückgetretenen Harald Ringstorff. Die französische Großbank BNP Paribas übernimmt für 14,5 Mrd. € die Kontrolle über die angeschlagene Fortis-Gruppe in Belgien und Luxemburg.