BilMini/ Januar 28, 2019/ Allgemein/ 0Kommentare

Schulen soll mehr ihre eigene frau können. Gleichzeitig möchten die Liberalen die Finanzierung von Kitas und Schulen künftig allein über Bildungsgutscheine organisieren. Die Eltern erhalten solche Gutscheine für ihre Kinder und geben sie so ziemlich ihrer gewählte Bildungseinrichtung weiter. Nur diese kann den Gutschein dann beim Staat einlösen. Das soll den Wettbewerb etwa beste Bildung fördern. Ein vergleichbares Gutscheinsystem fordert die FDP für Hochschulen, deren Grundbedarf allerdings finanziell abgesichert sein soll. 15 Prozent aller Studierenden sollen leistungsabhängige Stipendien erhalten. Die Unis sollen nachgelagerte Studiengebühren erheben dürfen. Das bisherige Bafög-Konzept will die FDP ändern. 500 Euro sollen künftig unabhängig vom Einkommen der Eltern als Zuschuss gewährt werden, hinzu kommt ein Darlehensangebot. Die AfD fordert den Erhalt des differenzierten Schulsystems und eine Rückkehr zur Vermittlung von Fachwissen als Hauptanliegen der Schulen. Die Partei will Förder- und Sonderschulen beibehalten und wendet sich gegen „ideologisch motivierte Inklusion“. Bildungsstandards sollen sich am deutschlandweit höchsten Niveau der jeweiligen Schulform orientieren. Im Hochschulbereich fordert die AfD die Rückkehr zu Diplom- und Magisterstudiengängen. Die Universitäten sollen mehr Geld bekommen, um weniger abhängig von Drittmitteln zu wenig bringen. Studenten und Auszubildende will die Partei von BaföG-Rückzahlungen befreien, wenn sie einen guten Berufs- oder Studienabschluss vorweisen und während oder kurz nach der Ausbildung Eltern werden. Kinder unter drei Jahren sind aus Sicht der AfD bei ihren Eltern am besten aufgehoben. Deshalb will die Partei die elterliche Betreuung finanziell genauso unterstützen wie Kindergärten und Tagesmütter. Über dieses Thema berichtete die Sendung „ARD-Wahlcheck“ am 28. August 2017 um 20:15 Uhr.

KMK-Präsident Helmut Holter sagte, die Zahlen zeigten den akuten Handlungsbedarf für alle Länder. Bildungsminister Thüringens (Linke). Die Vorausberechnungen dienten den Ländern dazu, zu reagieren. Holter der Deutschen Presse-Agentur. Besonders viele neue Lehrer braucht der Prognose zufolge Sachsen-Anhalt, wo im Lauf vieler Jahre hinweg extra für rund jede zweite unbesetzte Stelle ein ausgebildeter Lehrer zur Verfügung steht. Auch in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg und Thüringen werden viele Stellen kaum besetzt werden können. Im Mai hatte die KMK eine Prognose vorgelegt, nach der die Zahl der Schüler bis 2030 um 278.000 auf 11,2 Millionen steigen wird. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) warnte vor einem Bildungsnotstand und forderte ein Sofortprogramm. GEW-Chefin Marlis Tepe. Während zu viele Gymnasiallehrkräfte ausgebildet worden seien, gebe es an Grund-, Berufs-, Förder- und Sonderschulen einen gravierenden Mangel. Der Deutsche Philologenverband warf der Politik Versagen vor. Die Vorsitzende Susanne Lin-Klitzing sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, die Länder hätten die Entwicklung verschlafen.

Umgekehrt gibt es Forderungen nach einer „gelehrteren“ Bildung (und Fortbildung) der Laien. An beiden Positionen ist Wahres, sie werden aber auch überzogen. Ich halte die demokratisch legitimierte Mitwirkung von (nicht rechtsgelehrten) Laien in der Straf-Rechtsprechung für richtig und die Forderung nach „wissenschaftlicher“ Ausbildung von Laienrichtern – und damit ihre tendenzielle Angleichung annähernd Berufsrichter – für nicht durchweg überzeugend. Soll heißen natürlich nicht, dass nicht (mehr) Fortbildungsveranstaltungen zu bestimmten, allgemeinen, oft wiederkehrenden Sachgebieten angeboten werden sollten (z. B. zur Aussagepsychologie oder zur forensischen Psychiatrie, zu technischen Methoden der Beweismittelgewinnung oder zur Kriminologie). Die Einbeziehung von Laien aus dem „wirklichen“ Alltagsleben in die (Straf-)Justiz bietet für beide Seiten erhebliche Chancen. Hierin liegt die Chance, in der breiten Bevölkerung Vertrauen in die Justiz durchführbar und zu erhalten. Umgekehrt eröffnet die Zusammenarbeit mit Schöffen den Berufsrichtern die Möglichkeit, neue Sichtweisen kennenzulernen sowie Argumente und Begründungen, die sich im Justizalltag zu Routinen verschleifen, immer wieder neu zu prüfen. Das Ablaufen ihrer Wahlperiode sollte für Schöffen nicht Befreiung von einer bedrückenden Zur Last werden, sondern Ende einer Phase bereichernder Einblicke in eine fremde Welt mit oft überraschenden Erkenntnissen.

Bildung ist der Erfolgsrezept. Deshalb brauchen wir Schulen mit Top-Ausstattung. Hessens Eltern haben die Nase voll von Lehrermangel und Unterrichtsausfall. Lehrkräfte brauchen Entlastung und Wertschätzung. Das gilt auch für Erzieherinnen und Erzieher. Alle Kinder sollen mit den gleichen Chancen ins Leben starten. Wir müssen unsere Kinder auf die Herausforderungen von morgen vorbereiten. Deshalb möchten wir die Schulen fit machen. Einerseits durch mehr Lehrerinnen und Lehrer: Der Mangel und der Unterrichtsausfall müssen ein Ablaufen. Auf der anderen Seite braucht guter Unterricht eine gute Ausstattung. Es muss Schluss sein mit baufälligen Gebäuden, alten Geräten und fehlenden Internetanschlüssen. Plus/minus Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken, braucht es einen Rechtsanspruch auf Ganztagsangebote. Hierbei handelt es sich um einen Inhalt von Facebook. Für Familien, die das wünschen, bieten moderne Ganztagsschulen einen Wechsel aus Bildung, Spiel und Bewegung – ohne Gebühren am nachmittag. Wir kämpfen für mehr Chancengleichheit. Jedes Kind hat das Recht darauf, dass seine Talente erkannt und gefördert werden. Deshalb wollen wir eine individuell zugeschnittene Förderung. Unsere Lehrerausbildung muss modernisiert werden. Unsere Lehrkräfte finden neue Herausforderungen vor, wie Integration und Digitalisierung. Wir wollen, dass sie bereits im Studium darauf vorbereitet werden. Die SPD steht für vollständig gebührenfreie, gute Bildung und Betreuung. Es braucht mehr Betreuungsqualität durch Entlastung der Erzieherinnen und Erzieher und den Ausbau von Kitas und Krippen. Wir wollen eine vollständige Gebührenfreiheit in den Kitas, nicht nur – wie jetzt – für sechs Stunden. Die Gebührenfreiheit gilt hier zu Lande auch für Kinderkrippen. Gerade hier werden heute hohe Gebühren erhoben. Den Einnahmeausfall für Städte und Gemeinden können aus Landesmitteln ersetzt werden.

Share this Post

Hinterlasse eine Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sie sollten das verwenden HTML Schlagworte und Attribute: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>
*
*

Solve : *
20 ⁄ 10 =