BilMini/ Januar 28, 2019/ Allgemein/ 0Kommentare

Die schulischen Angebote für Flüchtlingskinder lassen zu wünschen zu übrig. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Mercator-Instituts, die erstmals einen bundesweiten Überblick gibt. Es fehlt an belastbaren Daten, Lehrern und Konzepten. Monadisch sind sich alle einig: Der wichtigste Schlüssel zur Integration ist die Sprache. Die Realität ist in vielen Bundesländern aber eine andere. Oft gehen Flüchtlingskinder erst dann zur Schule, wenn sie von einer Erstaufnahmeeinrichtung in eine Kommune oder einen Landkreis überwiesen werden. Und darauf müssen die Minderjährigen meist Wurzeln schlagen. Mona Massumi, Lehrerin am Zentrum für LehrerInnenbildung. Sie ist Mitautorin einer Studie des Mercator-Instituts, die erstmals die schulische Situation von Asylsuchenden bundesweit untersucht hat. Allerdings ist die Studie fast nochmals veraltet, denn sie legt Daten aus dem Jahr 2014 zugrunde. Die rechtlichen Regelungen in den einzelnen Bundesländern sind laut Studie sehr uneinheitlich. Eine gesetzliche Schulpflicht gilt nur in Berlin und im Saarland von alters her. In vielen anderen Ländern greift die Schulpflicht erst mit das Zuweisung zu der Kommune oder einem Landkreis.

Unsere Schulen, Schüler und Lehrer müssen auf digitale Lehrformen vorbereitet werden, das ist fraglos. Dafür gibt es ja jetzt auch den Digitalpakt mit fünf Milliarden Euro, es wird sich also etwas tun. Aber wir werden nicht alle Schulen in den nächsten drei Jahren modernisieren können. Da muss man realistisch bleiben. Es ist auch nicht damit getan, überall Whiteboards hinzuhängen, wir brauchen auch andere, interaktive Lehrformen dafür. Meine Botschaft ist deshalb: Ich werde diesen Prozess eng begleiten und die richtigen Schritte einleiten, aber ich möchte keine falschen Erwartungen wecken. SPIEGEL ONLINE: Eine Bürgermeisterin aus Ihrem Wahlkreis sagt, Fördergelder vom Bund, die für Kommunen gedacht sind, versickern ohnehin nur in den Haushalten der Länder. Karliczek: Das habe ich den vergangenen Wochen sehr häufig gehört. Deswegen plädiere ich dafür, Entscheidung und Verantwortung zusammenzuhalten. Letztlich aber können Bund und Länder die Herausforderungen nur zusammen stemmen. Wir sind gemeinsam zum Erfolg verpflichtet. Und verloren wird keiner mehr fragen: Hat das jetzt der Bund oder die Länder gemacht?

Den französischen Gymnasien (Lycées), die von älteren Schülern besucht werden, bleibt es freigestellt, ob sie die Smartphone-Nutzung aufm Campus dulden oder nicht. Was genau wird verboten? Die neue Regelung sieht ein Komplettverbot internetfähiger Geräte wie Handys, Tablets und Smartwatches in allen Räumlichkeiten und bei schulischen Aktivitäten auch außerhalb des Schulgebäudes vor. Ausnahmen gibt es für den Gebrauch für den Unterricht selbst sowie für Kinder mit einer Behinderung. Warum wurde das Handyverbot eingeführt? Das Handyverbot war eines der Wahlkampfversprechen von Präsident Emmanuel Macron. Hinzu kommt: In Frankreich gibt es schon seit 2010 ein Gesetz, das die Handynutzung während des Unterrichts verbietet. Bildungsminister Jean-Michel Blanquer hielt die bisherige Regelung jedoch für wenig effektiv. Diese habe nicht flächendeckend gegolten und über keine solide Rechtsgrundlage verfügt. Surfen und Simsen: Dürfen Lehrer Schülern das Handy wegnehmen? Knapp neun von zehn französischen Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren besitzen ein Smartphone. Verfechter des neuen Gesetzes argumentierten nicht zuletzt, die Handynutzung störe die Aufmerksamkeit im Unterricht, das Schulklima und reduziere die körperliche Betätigung auf den Schulhöfen.

Die Kasse von Finanzminister Olaf Scholz ist voll. Die Wirtschaft läuft, die Steuern fließen in Rekordhöhe. Fast 360 Milliarden Euro kann die Regierung im Haushalt für 2019 ausgeben. Was fehlt, sind mutige Ideen, das hat die Rede der Kanzlerin in der Generaldebatte schon wieder gezeigt. Regierungschefin bei der Digitalisierung gefordert. Deutschland hängt international hinterher, unser Wohlstand ist deshalb gefährdet. Wer regiert dieses Land denn seit 13 Jahren? Für den sogenannten „Wohngipfel“ in der kommenden Woche kündigt Merkel ein Paket an, das „seines Gleichen suche“. Bezahlbares Wohnen ist schließlich mit der brennendsten Fragen für die Bürger. Die Zukunft der Rente – ein weiteres Megathema – soll eine Kommission klären, der gar kein Politiker der Opposition angehört und nicht ein Mitglied der jüngeren Generation. Nur drei Beispiele dafür, dass die Kanzlerin und ihre Dauer-Koalition mehr als nötig zögern und schlecht wagen. Die sinkenden Umfragewerte für CDU, CSU und SPD sollten den Parteien eine Warnung sein. Sie haben nicht nur neben anderen das Diskussion über die Flüchtlingspolitik zu tun, hiermit würdelosen Streit der Unionsschwestern sommers oder hierbei fortgesetzten Selbstfindungskurs der Sozialdemokraten. Nein, es herrscht auch Verdruss darüber, dass vieles in diesem Land zu lange dauert oder nicht gut gemanagt wird. Kommentare geben grundsätzlich die Meinung des jeweiligen Autors und nicht die der Redaktion wieder. Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 12. September 2018 um 15:00 Uhr.

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