BilMini/ Februar 13, 2019/ Forschung/ 0Kommentare

Alexander Gerst wird noch bis zum Dezember auf der Raumstation bleiben und im Oktober als erster Deutscher das Kommando auf der ISS übernehmen. Der deutsche Raumfahrtexperte Ulrich Walter zweifelt jedoch daran, dass ein Meteorit den Schaden an der Kapsel verursacht hat. So könnten Risse oder Löcher auch durch mechanische Beanspruchung im All entstehen. Walter glaubt auch, dass die bisherige Abdichtung nicht ausreiche, um den Riss dauerhaft zu schließen. Ein Lappen sei nahezu luftdicht, sagte er. Weitere Reparaturarbeiten hält er daher für dringend nötig. Roskosmos betonte jedoch, dass das Leck vollständig abgedichtet sei. Die Besatzung habe überprüft, ob Luft austrete oder weitere Risse in der Raumkapsel entstanden seien. Dies könne eindeutig ausgeschlossen werden, erklärte die Behörde. Ein Außeneinsatz sei unnötig, neue Abdeckungen würden aber geprüft. Die Sojus-Kapsel, die an der ISS angedockt ist und die Raumfahrer wieder zur Erde bringen soll, könne einfach weiter im Spiel sein. Ungemein sieben Stunden dauerte der Außeneinsatz an der ISS – dann konnten die Kosmonauten die Installation der „Icarus“-Antenne vermelden. Ziel des Projekts ist es, die Bewegungen der Tiere besser nachzuvollziehen. Gerst. Gemeinsam die Crew und den Raumfahrtbehörden auf der Erde habe man das kleine Leck schnell finden und verschließen können. Die Raumfahrer werden vor ihrem Einsatz auf mögliche Unfälle minutiös vorbereitet. Lecks und Risse an der Außenwand der ISS sind wie gewohnt. Ein winziger Splitter hatte 2014 ein Sonnensegel durchschlagen und nur knapp eine wichtige ammoniakführende Röhre des Solarmoduls verfehlt. Die ISS musste zudem schon mehrfach heranrasendem Weltraumschrott bspw. Teilen von ausrangierten Satelliten ausweichen. Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk Nova am 30. August 2018 um 18:10 Uhr („Update“).

Ab Anfang Juli sollen Agrargüter, Autos und Meeresfrüchte mit Zöllen im Wert von 34 Milliarden US-Dollar belegt werden, teilte die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua mit. Allein betrachtet sei das bis jetzt nicht beunruhigend, erklärt Professor Joseph Foundry von welcher Stern School of Business in New York. Beim G7-Gipfel am vergangenen Wochenende hatte US-Präsident Trump zusätzliche Zölle für Stahl und Aluminiumimporte aus Kanada, Europa und Japan verteidigt. Die Konföderation hat angekündigt, Einfuhren aus den USA ab 1. Juli höher zu verzollen. Die kanadische Regierung bereitet ihre Reaktion vor, sollten auch höherer US-Zölle auf die Einfuhr von Autos und Autoteilen kommen. Und genau darin sehen Ökonomen wie Diane Swonk die Gefahr: atomar Schlagabtausch von immer neuen Handelsschranken. Die Europäer sind alarmiert – die von US-Präsident Trump angedrohten Zölle sollen noch im März rechtsverbindlich werden. Bis dahin wird Brüssel wohl mit den USA verhandeln. Ansonsten bliebe nur mehr die Klage vor der WTO. Dabei können Handelsschranken zeitlich befristet durchaus Etwas bringen. Etwa, wenn ein Land so auch neue, aufstrebende Industriezweige gegen bereits bestehende Konkurrenz schützen will, erklärt der Politikwissenschaftler Jeffrey Frieden von welcher Havard Universität. Trumps Handelspolitik konzentriert sich aber nicht auf Zukunftstechnologie. Für die USA werde es schwer, einen Handelskrieg um ihre alternde Industrie zu gewinnen. Aber gleichzeitig ist das genau der Bereich, im US-Präsident Trump seine Wähler vermutet. Er wird von seinem Kurs deshalb kaum abrücken. Über dieses Thema berichtete NDR Info am 16. Juni 2018 um 08:20 Uhr.

Für ihre Forschung zur Laserphysik hat die Königlich-Schwedische Akademie die Wissenschaftler Arthur Ashkin (USA), Gérard Mourou (Frankreich) und Donna Strickland (Kanada) mit dem diesjährigen Nobelpreis ausgezeichnet. Der Nobelpreis für Physik geht diesjährig jeweils hälftig an den US-Amerikaner Arthur Ashkin sowie an den Franzosen Gérard Mourou und Donna Strickland aus Kanada für ihre bahnbrechenden Erfindungen im Innern der Laserphysik. Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm mit. Strickland ist nach Marie Curie anno 1903 und Maria Goeppert-Mayer 1963 die dritte Frau, die die Auszeichnung erhält. Zuerst habe sie den Anruf der Akademie für „verrückt gehalten“, sagte Strickland. Die Kanadierin fühle sich geehrt, der wenigen ausgezeichneten Frauen zu sein. Sie hoffe, dass es in nächster Zeit schneller vorangehe. Die höchste Auszeichnung für Physiker ist mit umgerechnet etwa 870.000 Euro (neun Millionen Schwedischen Kronen) dotiert. Eine Hälfte des Preises geht an Arthur Ashkin, die andere teilen sich Gérard Mourou und Donna Strickland. Ashkin bekommt den Preis für die Entwicklung optischer Pinzetten und ihre Anwendung in biologischen Systemen. Mourou und Strickland erhalten die Auszeichnung für ihre Methode zur Erzeugung von hochintensiven, ultra-kurzen optischen Pulsen.

Wie kommt Mikroplastik in die Umwelt? Und welche Mengen sind es? Eine Studie gibt Antworten. Fazit der Forscher: Nicht ausbleiben mehr Quellen, als man denkt – dazu gehören auch Schuhsohlen. Mit jedem Schritt geben Fußgänger Mikroplastik in die Umwelt ab. Rund 100 Gramm Abrieb von den Schuhsohlen sollen es pro Kopf und Jahr in Deutschland sein, wie Forscher des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik in Oberhausen errechnet haben. Damit liegt das Schuhwerk auf Platz sieben der Liste der größten Mikroplastik-Quellen, die sich in der neuen Studie der Umweltwissenschaftler findet. Bislang stehen vor allem Körperpflegeprodukte und Kosmetika im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte um Mikropartikel aus Plastik, die laut Definition maximal fünf Millimeter messen. Doch in Erscheinung treten viel mehr Verursacher: Für zunächst 51 Quellen von sogenanntem primärem Mikroplastik haben die Autoren der Studie „Kunststoffe in der Umwelt“ die Emissionen ermittelt. Auftraggeber waren Chemiekonzerne, Kosmetikhersteller, Wasserverbände, Abfallentsorger und Hochschulen. Insgesamt 330.000 Tonnen Mikroplastik kommen demnach alljährlich in Deutschland zusammen – gut vier Kilogramm pro Kopf. Mit 19 Gramm liegen Duschbäder und Co. nur auf Platz 17 der Negativliste. Am vorderen ende der Mikroplastik-Verursacher steht der Abrieb von Autoreifen.

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