BilMini/ Februar 13, 2019/ Forschung/ 0Kommentare

Die Wissenskultur „Mathematik“ und ihre Stellung im System der Wissenschaften war Thema eines interdisziplinären Workshops, der vom 6. bis 8. Oktober 2008 an der Georg-August-Universität stattfindet gefunden hat. Eingeladen hatten zu dieser international besetzten Veranstaltung Göttinger Wissenschaftler des Philosophischen Seminars und des Mathematischen Instituts. Der Workshop hiermit Titel „Mathematics Between the Natural Sciences and the Humanities“ war ein Beitrag zum Aufbau des Lichtenberg-Kollegs. Die Mathematik nimmt im System der Wissenschaften eine eigentümliche Stellung ein. Sie gehört nicht zu den Naturwissenschaften, da sie keine empirische Wissenschaftsdisziplin ist. Zugleich wäre es jedoch „gewaltsam“, sie den Geisteswissenschaften zuzuordnen. Sie ist weder eine Buchwissenschaft, noch befasst sie sich mit dem Menschen und dessen Kulturleistungen. Die Mathematik weist dennoch eine große Nähe zu den Naturwissenschaften auf: „Sie stellt deren kraftvollstes begriffliches Instrumentarium bereit, zudem können sich naturwissenschaftliche und mathematische Erkenntnis auf erstaunliche Weise gegenseitig befruchten“, so die Organisatoren des Workshops. Geisteswissenschaftliche Züge zeige die Mathematik darin, dass sie eine sehr freie Kulturleistung darstelle.

Kurzum: Zwar sind diesjährig die Kerosin-Preise gestiegen, aber im Vergleich ist Biokerosin immer noch schlicht wucherisch. Ein Problem, das Brück lösen will. In den 1200 Litern Wasser im Algentechnikum der TU München kann er mit den Algen schon ein paar Hundert Liter Kerosin Zeitangabe herstellen. Das würde extra für einen kurzen Testflug reichen: Ein großer Airbus auf achse von Frankfurt nach New York beipielsweise verbraucht erstaunlich 100.000 Liter Kerosin. Um genug Biokerosin zu produzieren, dass es für den Massenmarkt reicht, müsste man allerdings die Fläche von Algerien mit den Algen bepflanzen. Aber Brück ist sicher, dass sein Verfahren auch im großen Maßstab funktionieren würde und dann die Preise sinken würden. Dazu könnte man Brachflächen in südlichen Ländern wie Spanien oder Italien nutzen. Um genug zu produzieren, dass es für den Massenmarkt reicht, müsste man allerdings die Fläche von Algerien mit den Algen bepflanzen. Alternative Antriebe sind auch ein Thema für die Flugzeughersteller. Sie versuchen zwar, auch an anderen Stellschrauben zu drehen und die Flugzeuge effizienter realisierbar. Der neue A320neo verbrauche bis zu 15 Prozent weniger Kerosin, so Daniel Werdung von Airbus. Aber: „Langfristig kommen wir um alternative Antriebe nicht herum, um die Klimaziele zu erreichen.“ Elektrisches Fliegen sei zumindest teilweise denkbar: Airbus wolle in etwas unverhältnismäßig zehn Jahren einen hybrid-elektrischen Jet für so weit wie 100 Passagiere serienreif haben. Algenforscher Brück hofft, sone Art fünf Jahren einen industriellen Prototyp fertig geschlossen haben, eine Massenfertigung liege aber noch in weiter Zukunft. Es wird also noch einige Jahre dauern, bis die blubbernden grünen Algen tatsächlich das schlechte Gewissen der vielreisenden deutschen Urlauber beruhigen können. Über dieses Thema berichtete der MDR am 09. Juni 2018 um 15:00 Uhr.

Dürre, schwere Naturkatastrophen, Brände wie jener in Kalifornien, die zahlreiche Menschenleben kosten (hier erfahren Sie mehr übers Feuer im US-Bundesstaat): Die globale Erderwärmung hat immer schlimmere Folgen. Wissenschaftler sind sich einig: Bekommen wir unseren verschwenderischen Umgang mit den Ressourcen nicht in den Griff, werden nicht länger viele Generationen diesen Erdball bewohnen. Die Frage, wie man die globale Erderwärmung stoppen kann, haben auch Forscher der US-Eliteunis Harvard und Yale diskutiert – und einen skurrilen Ansatz entwickelt. In ihrer Studie, die im Journal „Environmental Research Letters“ erschienen ist, diskutieren sie die Idee, die Sonne zu verdunkeln. Nein, das ist kein Spaß. Die Wissenschaftler wollen dies mithilfe von chemischen Substanzen (sogenannten Sulfaten) erreichen, die in 20 Kilometer Höhe versprüht werden. Die Methode nennt sich „stratospheric aerosol injection“. Die Sulfate sollen durch Flugzeuge verteilt werden. Bis zum Start einer solchen Mission müssten aber noch Flugzeuge entwickelt werden, die diese Flughöhe erreichen können. Im 15 Jahren könnte es bereits so weit sein. Die Entwicklungskosten sollen 3,5 Milliarden Euro vergleichsweise gering sein. Deutlich höher fallen die durchschnittlichen operativen Kosten in den ersten 15 Jahren des Betriebes aus. Sie liegen bei geschätzt 2,25 Milliarden US-Dollar jährlich.

Die Juroren honorierten mit der Auszeichnung neben der von nahezu kindlicher Entdeckerfreude getriebenen Spielspaß, umso mehr die Verschränkung von mathematischen, physikalischen und informationstechnischen Inhalten, die eine Komplexität erreichen, die beispielhaft ist. Das fachübergreifende Arbeiten war dann auch Gegenstand einer weiteren Prämierung.Das Foto zeigt Lukas Prestel, Herr Norbert Fisseni und Ferdinand Krämer. Mit insgesamt 31 Wettbewerbsbeiträgen gehört das Johannes-Gymnasium 2018 zu den engagiertesten Schulen im Wettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren in Rheinland-Pfalz. Aber nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der eingereichten Arbeiten überzeugte. Immerhin waren vier erste Plätze, ein zweiter und zwei dritte Plätze auf den Regionalwettbewerben zu verzeichnen. Zudem erhielt die Schule den diesjährigen Jugend forscht Schulpreis in der Höhe von 1000,- € beim Regionalwettbewerb in Koblenz als Auszeichnung fürs besondere Engagement zur Förderung mathematisch, naturwissenschaftlich und technisch interessierter Schüler/innen. Unsere Kollegin Frau Fabienne Nießen durfte sich übern Sonderpreis für engagierte Talentförderer („Lehrerpreis“) beim Regionalwettbewerb in Remagen freuen.

Rund 40 Millionen Euro soll der Neubau kosten, etwa ein Viertel davon fehlt aber noch, weshalb der erste Spatenstich noch auf sich warten lässt. Fast 80 Prozent der an Krebs erkrankten Kinder werden inzwischen erfolgreich behandelt, doch die Wissenschaftler können eben diese Heilungsrate seit längerer Zeit nicht verbessern. Nach wie vor ist Krebs die zweithäufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen noch nicht erwachsen. Gerade bei jungen Patienten fehle es eben noch an den speziell zugeschnittenen medizinischen Konzepten und an Forschung, die auf spezifische Krebserkrankungen im Kindesalter ausgerichtet sei, bemängelt Pfister und will diese am KiTZ vorantreiben. Dabei setzt er auch große Hoffnung auf die Epigenetik, doch die Forschung ist noch in den Anfängen und sie hat ein großes Problem zu lösen. Bei Stefanie gab es damals mit 14 Jahren die Entwarnung erst im Nachhinein. Zukünftig soll aber schon viel früher geholfen werden, neben anderem durch den konsequenten Einsatz der neuen diagnostischen Methoden vorm Therapiebeginn.

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