BilMini/ Februar 13, 2019/ Forschung/ 0Kommentare

In der Westantarktis hat sich vom größten Eisschelf ein riesiger Eisberg gelöst, der nun in der Antarktis treibt. Forscher warnen, dass der Abbruch das Eisschelf destabilisieren könnte. Das hätte gravierende Folgen. Mit die größten jemals gesichteten Eisberge hat sich von der Antarktis gelöst. Der etwa eine Billion Tonnen schwere Eisberg sei von welchem Eisschelf Larsen C abgebrochen, teilten Wissenschaftler der britischen Universität von Swansea und des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung mit. Der Eisberg ist mit einer Länge von 175 Kilomentern und einer Breite von bis zu 50 Kilometern fast siebenmal so groß wie Berlin und mit die größten, den Wissenschaftler in der letzten Zeit drei Jahrzehnten registriert haben. Folgt ein Anstieg des Meeresspiegels? Er treibe nun nach Norden und wird wohl zwei, drei Jahre brauchen, bis er geschmolzen ist. Die Ablösung der Eismassen könnte nach Ansicht der britischen Wissenschaftler das Eisschelf Larsen C destabilisieren, wodurch ein deutlicher Anstieg des weltweiten Meeresspiegels drohen könnte. Bereits Anfang Juni hatten die Forscher vor einer Ablösung des Eisbergs gewarnt. Dadurch allein sei kein Anstieg des Meeresspiegels zu befürchten, erklärten die Wissenschaftler damals. Die Ablösung der Eismassen könne aber Larsen C destabilisieren und zum Einsturz bringen. Dadurch würden riesige Wassermassen freigesetzt. Wenn alle von Larsen C aufgefangenen Gletscher ins Meer flössen, würde der weltweite Meeresspiegel um etwa zehn Zentimeter steigen, warnten die Forscher. Die Grafik der Universität Swansea zeigt, wie sich die Ablösung des Eisberges von Anfang bis Ende Juni 2017 beschleunigt hat. Durchs Abbrechen des Eisberges, der voraussichtlich den Namen A68 erhalten soll, verringerte sich die Fläche von Larsen C den Forschern zufolge um ein Zehntel. Larsen C ist das nördlichste und größte Eisschelf der Antarktis. Die Antarktis ist besonders stark vom Klimawandel betroffen: Sie zählt zu den sich am schnellsten erwärmenden Gebieten unseres Planeten. Über dieses Thema berichtete Inforadio am 12. Juli 2017 um 13:22 Uhr und bei Tagesschau24 am 12. Juli 2017 um 14:00 Uhr.

Mit das Neuauflage seines Projekts, der „Zoom-Brille 2015“, erzielte er diesmal einen Sieg im Fachgebiet „Arbeitswelt“. Laura Sauer (11) und Maren Zwafelink (13) wurden im Innern „Geo- und Raumwissenschaften“ mit einem Sieg ausgezeichnet. In ihrem Projekt sind die beiden Schülerinnen des Ignaz-Kögler-Gymnasium Landsberg der Frage nachgegangen, ob die Stadt Landsberg bereit für den demografischen Wandel ist. Dafür sind sie mit einem Rollator durch die Altstadt gelaufen und haben Wege, Geschäfte, Restaurants und öffentliche Gebäude geprüft. Die Ergebnisse halten sie in Texten, Tabellen und Karten fest. Den ersten Platz im Fachgebiet „Physik“ belegte das Projekt „Effiziente Erwärmung von Wasser“. Mit dem Ziel, Wasser möglichst effizient warm haben wir da, ermittelte der 14-jährige Tobias Jaud aus Germering verschiedene Methoden des täglichen Lebens. Gleichzeitig untersuchte er, durch welche Einflüsse Energie ungenutzt aus dem System entweicht. Im Fachgebiet „Technik“ ging der erste Preis an Lukas Muthsam. Der Elfjährige aus dem Fuchstal hat eine Maschine gebaut, die Solaranlagen im winter von Schnee befreit. Der Schnee wird idealerweise dessen Gerät automatisch erkannt und mit einem Förderband weggeräumt.

Die Auftaktveranstaltung fand in diesem Jahr bei der Firma Festo Didactic SE in Denkendorf statt. Der Vormittag stand unterm Motto „Jugend forscht an Beruflichen Schulen“. Die Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg berichteten von ihren Jufo AGs an ihrer Schule. Dominique Haas gab Einblicke in sein erfolgreiches Konzept, damit er es schon seit einer ganzen Weile schafft, in jeder Wettbewerbsrunde mehrere hochklassige Projekte starten zu lassen. Dabei hatte er eine Schülergruppe vom Technischen Gymnasium in Leonberg, die von Ihrer aktuellen Arbeit berichteten. Mit dieser werden sie am Wettbewerb 2019 teilnehmen. Holger Koch von den Bürkert Werken in Ingelfingen berichtete, wie bei Bürkert seit längerer Zeit Jugend forscht in die Ausbildung eingebunden wird. Die Auszubildenden von Bürkert haben immer wieder hervorragende Ideen und ihre Projekte wurden schon mehrfach prämiert. Jan Egly und Jonas Baumann konnten bei der Wettbewerbsrunde 2017 sogar den dritten Platz beim Bundeswettbewerb gewinnen. Manfred Ohmer gab als erfahrener Juror Einblicke in die Tätigkeiten eines Jurors beim Landeswettbewerb. So kam es zu einem effizienten Austausch zwischen Betreuungslehrern und Juror, der bestimmt auch nächstes Jahr wieder Bestandteil der Auftaktveranstaltung sein wird. Nachmittags präsentierte sich die Firma Festo Didactic SE. Neben den aktuellen Arbeitsplatz-Lernsystemen und Labormöbeln wurde auch der neue Bionics-Lab Koffer von Festo vorgestellt, den die Teilnehmer mit sehr großer Begeisterung testeten.

Die Forschungsstelle ist damit befasst, das Corpus der literarischen Texte aus Assur systematisch zu erfassen und gemäß den höchsten editionsphilologischen Standards in Monographien zu veröffentlichen. Diese bilden die Monographienserie ‚Keilschrifttexte aus Assur literarischen Inhalts‛ (KAL). Ziel ist es, Schriftzeugnisse, die auf dem gebiet der Altorientalistik hochbedeutsam sind, zugänglich gangbar nur dazu beizutragen, dass sich neue Einblicke in die Wissenswelten eines Kulturkreises eröffnen, der jahrtausendelang eine enorme politische und kulturelle Dynamik entfaltet hat. Onlineausgabe des 1902 begonnenen Editionsprojekts evangelischer Kirchenordnungen mit denen die reformatorische Lehre eingeführt und durchgesetzt wurde. Die Bibliographie „MelLit“ bietet Zugriff auf die seit 1991 erschienenen Forschungsbeiträge zu Philipp Melanchthon (1497-1560) und ergänzt bestehende bibliographischen Hilfsmittel zu Leben, Werk und Wirkung des Humanisten und Reformators. Neben Monographien und Sammelbänden sind auch Aufsätze und andere Kleinformen verzeichnet. Die Bibliographie wird laufend ergänzt. Die UB Heidelberg und die Heidelberger Akademie der Wissenschaften (HAdW) arbeiten im Innern der Digital Humanities eng zusammen. Die Kooperation nutzt für Projekte der Akademie innerhalb des digitalen Editierens und Publizierens die leistungsfähige technische Infrastruktur und die umfangreichen Erfahrungen der UB beim Aufbau und im Betrieb digitaler Plattformen sowie bei der digitalen Langzeitarchivierung. Die Forschungsergebnisse werden über Vernetzung und Verlinkung weltweit verfügbar gemacht, eine spezifische Katalogisierung stellt die Sichtbarkeit in Nachweissystemen und Suchmaschinen sicher. Schließlich werden die Forschungsergebnisse und Dokumente datentechnisch aufm aktuellen Stand gehalten und bleiben somit auch langfristig verfügbar.

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