BilMini/ Februar 13, 2019/ Regierung/ 0Kommentare

2005, 2006 und 2007: Peter Scholze erringt Goldmedaillen bei den Internationalen Mathematik-Olympiaden in Mexiko, Slowenien und Vietnam. Fünfmal gewann er den Bundeswettbewerb Mathematik. Auch viele andere Schüler glänzen bei Wettbewerben. Sehr, sehr viele ehemaligen DDR-Spezialschulen bestehen weiterhin – und fördern auch weiter erfolgreich mathematische Ausnahmetalente. Die BRD hingegen hatte kein vergleichbares Netzwerk von Eliteschulen aufgebaut. Erziehungswissenschaftler Christian Fischer deren Universität Münster, der sich auf die Begabungsforschung spezialisiert hat. Einige Jahre nach der Wende richteten Bayern und Baden-Württemberg dann sogenannte Hochbegabtenklassen an rund zwei Dutzend öffentlichen Gymnasien ein. Und es entstanden weitere Initiativen: Das Netzwerk MINT-EC nimmt bspw. nur ausgewählte Gymnasien auf, die Kinder gezielt in Naturwissenschaften, Informatik und Mathematik fördern. Derzeit sind 316 Schulen dabei. Wolfgang Gollub, der Vorsitzende des Netzwerks. Politiker und Bildungsforscher haben jedoch inzwischen erkannt, dass es nicht reicht, auf die Spitzenförderung an Gymnasien zu setzen. Im Januar starteten Bund und Länder eine gemeinsame Initiative, bei der bundesweit zunächst 300 Schulen mit wissenschaftlicher Hilfe neue didaktische Konzepte entwickeln sollen. 125 Millionen Euro stehen dafür in den kommenden zehn Jahren zu Verfügung. Höchstbegabt: Laurent Simons hat mit acht Jahren sein Abitur gemacht. Wie tickt der Junge? Diesmal gehts nicht darum, neue Eliteschulen aufzubauen. Bundesministerium für Bildung und Forschung mit. Deshalb nehmen nicht nur Gymnasien, sondern Vertreter aller Schulformen am Programm teil. Fischer. Denn so könnten Talente über alle Schulen hinweg besser entdeckt und gefördert werden. Auch Sebastian Renger, Leiter des Deutschen Zentrums für Begabungsforschung und Begabungsförderung DZBF, sieht eigene Schulen für Hochbegabte kritisch. Jedes Kind müsse mit seinen Stärken wahrgenommen werden, sagt er. Hinzu kommt, dass wie die Heinrich-Hertz-Schule Kinder recht früh – nämlich entweder nur noch der fünften oder siebten Klasse – testet und aufnimmt, weil es das heutige Bildungssystem so vorgibt. In der DDR kamen sie erst zur neunten Klasse ein bisschen weniger Schule. Matthias Nicol, der von 1978 bis 2017 dort unterrichtete.

„Richtig gemacht ist die Partizipation keine Bremse für Entwicklung“, sagte Kielmansegg. Ähnlich äußerte sich Dr. Sergio Bellucci. Der Geschäftsführer der TA-SWISS, Zentrum für Technikfolgen-Abschätzung der Akademien der Wissenschaften Schweiz in Bern, schilderte seine Erfahrungen aus dem Nachbarland. Schließlich sind in der Schweiz partizipative Verfahren wie Volksinitiativen und Referenden üblich. Er verwies darauf, dass gerade bei neuen Technologien moralische und ethische Aspekte sowie Emotionen eine große Von. Deshalb sei eine breite Debatte im Vorfeld nötig. Bellucci plädierte dafür, Innovationen zu diskutieren, bevor der mediale Hype einsetze. Generell bewertete er die Partizipation als wichtige Hilfe für politische Entscheidungen, bei alldem die Empfehlungen ausgespielt haben nicht immer umgesetzt werden. „Zwischen dem Reden und dem Handeln liegt das Meer“, zitierte der TA-SWISS-Geschäftsführer ein italienisches Sprichwort. Dabei kann die Bürgerbeteiligung laut Bellucci die gesellschaftliche Akzeptanz von Innovationen erhöhen. Er warnte zugleich vor zu großen Erwartungen. „Die partizipative Methode kann nicht alle Probleme lösen“, räumte Bellucci von wegen Innovationen ein.

Wie wird das Handynetz besser? Die Anbieter jedenfalls sind mit den Vorgaben der Politik nicht einverstanden. Diese wiederum erhöht den Druck und droht mit staatlichem Eingreifen. In der Diskussion um schlechten Handyempfang treiben Koalitionpolitiker eine staatliche Lösung voran. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sagte der „Rhein-Neckar-Zeitung“, jedes Funkloch sei eine Peinlichkeit fürs Hochtechnologieland Deutschland. Auch CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sagte der „Bild“-Zeitung, man wolle „eine kraftvolle Ausbauoffensive mit einer neuen staatlichen Infrastruktur-Gesellschaft“. SPD-Chefin Andrea Nahles nahm die zuständigen Minister Andreas Scheuer und Altmaier in die Pflicht. Die Ressortchefs legten sich „mächtig ins Zeug“, ums Ziel flächendeckender Abdeckung Zeitangabe 2021 zu erreichen. Nahles ebenfalls der „Bild“. Damit spielte sie auf eine Bemerkung von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) an, die gesagt hatte, der kommende Mobilfunkstandard 5G sei „nicht an jeder Milchkanne notwendig“. Die Netzbetreiber werten strikte staatliche Vorgaben zum Roaming hingegen als betriebswirtschaftlichen Bremsklotz, weil teure Investitionen in Funkmasten damit entwertet würden. Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 03. Januar 2019 um 05:00 Uhr.

„Es ist mir ein besonderes Vergnügen, hier heute zu stehen, weil ich auch ein Kind vom Land bin“, sagte der aus Ostwestfalen stammende Politiker zur Eröffnung eines Kongresses in Sachen am Mittwoch in Berlin. Bei seinem Auftritt, den er kurzfristig von seinem am Dienstag nach 13 Jahren Amtszeit abgewählten Vorgänger Volker Kauder übernommen hatte, erntete Brinkhaus viel Applaus. 16.27 Uhr: Der neue Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) hat Bundeskanzlerin Angie (CDU) erneut die Unterstützung der Fraktion zugesichert. „Die Fraktion steht hinter Madame Non. Das ist gar keine Frage“, sagte Brinkhaus am Mittwoch dem Sender n-tv. Er halte die Forderung, Merkel solle im Parlament die Vertrauensfrage stellen, für völlig überzogen. Zu seinem Vorgänger Volker Kauder, den er am Dienstag in einer Kampfabstimmung stürzte, sagte Brinkhaus: „Die Zeiten ändern sich.“ Es gehe aber nicht darum, bei Regierungsvorhaben öfter mal Nein zu sagen, sondern bei manchen Fragen etwas kritischer zu diskutieren. Damit übt er versteckte Kritik an Merkels Vertrautem Kauder. Merkel galt unter ihm als „heimliche“ Fraktionsvorsitzende. 15.12 Uhr: Alexander Radwan (CSU), Wahlkreis-Abgeordneter aus Rottach-Egern, war einer von 237 Stimmberechtigten, der bei der Kampfabstimmung Kauder gegen Brinkhaus wählte.

Brinkhaus gewann mit 125 zu 112 Stimmen überraschend die Kampfabstimmung, zwei Abgeordnete enthielten sich. Er sehe Merkel nicht beschädigt: „Nein, hinten und vorne nicht.“ Es sei „total anständig, freundschaftlich und loyal“, dass Merkel Kauder unterstützt habe. Zur Forderung, sie solle nun die Vertrauensfrage stellen, sagte Brinkhaus, das sei „Blödsinn“. FDP-Chef Christian Lindner hatte Merkel diesen Schritt nahegelegt. 6.45 Uhr: CDU-Innenpolitiker Armin Schuster sieht Merkel durch die Wachablösung am Vorderende der Unionsfraktion eher gestärkt als geschwächt, wie er der Deutschen Presse-Agentur in Berlin sagte. Die Kanzlerin habe jetzt die Chance, „diese Zeit der Wachablösung, des Übergangs in die Zukunft“ aktiv zu moderieren, zu managen. 6.30 Uhr: Aus Sicht von CDU-Bundesvize Armin Laschet muss sich Brinkhaus nun gar um den Zusammenhalt von CDU und CSU kümmern. „Wichtig wird sein, CDU und CSU zusammenzuhalten in schwierigen Zeiten“, erklärte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident in Düsseldorf. Laschet hatte sich vorher für Kauder stark gemacht, obwohl Brinkhaus aus Nordrhein-Westfalen kommt. CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer gratulierte Brinkhaus. „Ich bin mir sicher, dass die CDU/CSU-Bundestagsfraktion auch mit Ralph Brinkhaus in der Hierarchie ganz oben die Kraft im Deutschen Bundestag ist, die sich dem eigenen Gestaltungswillen und den Interessen unseres Landes verpflichtet weiß“, erklärte sie.

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