BilMini/ Februar 13, 2019/ Regierung/ 0Kommentare

Im Koalitionsvertrag haben Union und SPD erfreulicherweise angekündigt, die Bundesfinanzierung von Studienplätzen zu verstetigen. Was sie nicht vorgegeben haben, ist die Formel, nach der das Geld künftig knapp Hochschulen verteilt werden soll. Alle sieben Jahre, soviel steht immerhin fest, sollen die Förderkriterien neu festgelegt werden. Fest steht auch: Da die Studienanfängerzahlen stagnieren und (leicht) zurückgehen werden, kann es künftig nicht länger allein um eine Pro-Kopf-Finanzierung gehen. Aber um was dann? Klar, um Qualität in der Lehre. Aber wie misst man die? Indem man die Hochschulen mit den „besten Absolventen“ belohnt? Mal zumindest, dass die Qualität von Studenten und Lehre so leicht nicht zu messen ist, wäre ein derart simples Belohnungssystem Augenwischerei. Zumindest solange Studienerfolg und soziale Herkunft (siehe oben) noch so eng verkoppelt sind, bekämen in diesem Fall nämlich die Hochschulen und Fachbereiche das meiste Geld, die das bildungsnächste (nicht zwangsläufig das talentierteste!) Studentenklientel haben. Großbritannien macht es vor, dass es anders geht.

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Schon vor 35 Jahren berichtete der SPIEGEL über die Versuche des damaligen Entwicklungsministers Jürgen Warnke (CSU), die Außenpolitik von Hans-Dietrich Genscher zu konterkarieren. Seither hat kein Entwicklungsminister der Versuchung widerstanden, Nebenaußenpolitik zu betreiben. Als Joschka Fischer 1998 als erster Grüner Außenminister wurde, konnte er seinen Unmut auf die Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul oft nur mühsam verbergen. So weigerte sich die Sozialdemokratin monatelang, im Norden Afghanistans ein zivil-militärisches Projekt aufzubauen, das von Fischer als zentral für den Erfolg der deutschen Afghanistanmission betrachtet wurde. Selbst als alle beide Parteifreunde Guido Westerwelle und Dirk Niebel das Außen- und das Entwicklungsministerium hielten, hörten die Nickeligkeiten nicht auf. Der Konkurrenzkampf tobt auch in den Botschaften. In armen Ländern kein Gedanke der Botschafter der wichtigste Ansprechpartner, sondern der Abgesandte aus dem Entwicklungsministerium. Denn das ist der hiermit Geld. Der einzige Weg, die Reibereien zu beenden, wäre die Zusammenlegung beider Ministerien. Das würde eine Außen- und Entwicklungspolitik ein Ganzes, wie sie Politiker in Sonntagsreden fordern, erleichtern.

Mit 1. März 2014 ist das Unterrichtsministerium Spin-off dem Bundesministerium für Unterricht, Kultur, die Frauenagenden wurden als aus dem Zuständigkeitsbereich des Bundeskanzleramtes übernommen. Angelegenheiten der Pädagogischen Hochschulen. Angelegenheiten der Wissenschaften, insbesondere der wissenschaftlichen Forschung und Lehre – Angelegenheiten der Universitäten, einschließlich betriebswirtschaftlicher Angelegenheiten sowie Angelegenheiten der Kostenbeteiligung des Bundes an der Errichtung, Ausgestaltung und dem Betrieb von Universitätskliniken. Angelegenheiten der Fachhochschulen (Fachhochschul-Studiengänge). Angelegenheiten anderer wissenschaftlicher Anstalten und Forschungseinrichtungen einschließlich der österreichischen Akademie der Wissenschaften. Angelegenheiten der wissenschaftlichen Berufsvorbildung, Berufsausbildung und Berufsfortbildung. Angelegenheiten des wissenschaftlichen Bibliotheks-, Dokumentations- und Informationswesens. Angelegenheiten der studentischen Interessenvertretung und der Studienbeihilfen und Stipendien. Angelegenheiten der Studentenmensen sowie der Förderung des Baus von Studentenheimen. Angelegenheiten der wissenschaftlichen Sammlungen und Einrichtungen. Angelegenheiten der wissenschaftlichen Forschung und der internationalen Mobilitätsprogramme, des Europäischen Forschungsraums sowie der europäischen Rahmenprogramme. ↑ Elmar Schübl, Harald Heppner: Universitäten in Zeiten des Umbruchs: Fallstudien übers mittlere und östliche Europa im 20. Jahrhundert. ↑ a b c d Forum Politische Bildung (hrsg.): Wendepunkte und Kontinuitäten. Zäsuren der demokratischen Entwicklung in der österreichischen Geschichte. Schreibweise Ministerium für Kultus und Unterricht ab ca.

Parteiübergreifend sehen sie Deutschland dem Untergang gewidmet, vertraue man stur und stoisch auf die Wirkkraft des Gedruckten. Deutschland gerate im internationalen Vergleich mit steigender Tendenz ins Hintertreffen bei zukunftsträchtigen Technologien, der Demografiewandel verschärfe die Situation noch zusammen hierbei Fachkräftemangel, hieß es unisono. Dann der verbaler Frontalangriff auf Karliczek, die als Ministerin auch für die Bildung zuständig ist. Durch eine fehlgesteuerte Bildungspolitik sorge sie dafür, dass das Interesse an den MINT-Studienfächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – alles KI-Disziplinen – gering bleibe, die benötigten akademischen Fachkräfte zur Zukunftssicherung nicht genug von deutschen Schulbänken rekrutiert werden könnten. Das gegenwärtige Hickhack um den Digitalpakt verschärfe die Misere noch, hieß es in mehreren Redebeiträgen. Dass daran Oppositionsparteien, die in Ländern Regierungsverantwortung haben, eine Mitschuld tragen, wird dabei leicht übersehen. „Was ist das Strategische an dieser Strategie? “, fragte Thomas Sattelberger (FDP) vorwurfsvoll in richtung Karliczek. Er warf der Regierung vor, die Empfehlungen der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), weiterhin in Forschung und Innovation zu investieren, um auch künftig die Rolle Deutschlands als führende Wirtschaftsnation zu sichern, weitgehend zu ignorieren.

Zwei meiner Kinder studieren mittlerweile, durch sie bekomme ich ja auch mit, was an den Unis los ist. SPIEGEL ONLINE: Wie haben Sie denn als Mutter die deutsche Bildungslandschaft kennengelernt? Karliczek: Meine Kinder kriegen eine solide Bildung erhalten. Natürlich steht das deutsche Bildungssystem vor vielen Herausforderungen, aber ich finde nicht, dass alles schlecht ist. Klar, wir werden innovativer werden müssen. Aber die Art, wie junge Lehrer unterrichten und wie sie an den Unis auf den Unterricht vorbereitet werden, hat sich ja schon verändert. Problematisch sind strukturelle Umpflügungen, wie wir sie die letzten Jahren in NRW erlebt haben. Sie haben das Problem der fehlenden individuellen Förderung von Schülern nicht gelöst. Wie individuelle Förderung gehen kann, habe ich in meinem Wahlkreis erlebt. Dort gibt es eine Förderschule mit acht, teils schwerstbehinderten Schülern in einer Klasse. So etwas kann man nicht eben in einer normalen Schule abbilden. SPIEGEL ONLINE: Daraus ergibt sich, Schluss mit Inklusion? Karliczek: Nein, darum gehts nicht. Ich bin sehr dafür, mehr Kinder gemeinsam lernen zu lassen.

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