Monalisa 50ff Blog

Young, Girl, Room, White, Cute, HappyR.-R fragte ob es so schwierig sei, Anspruchsvolles zu senden, Schiller, Shakespeare und Brecht wären Meister der Unterhaltung gewesen. Schiller habe im Vorwort des Theaterstückes „Die Braut von Messina“ geschrieben , wie wichtig der Spaß im Theater sei: also solle man doch öfter anspruchsvolle Autoren (z.B. Shakespeare) inszenieren. T.G. hatte daran seine Zweifel, weil die Zielgruppe des öffentlich rechtlichen Fernsehens 13 bis 49 jährige Menschen sind. Überhaupt sei Fernsehbildung für diese Zielgruppe schwer zu bewältigen, meinte T.G., verwies auf das Internet und sagte: „Wenn Du über das Fernsehen weinst, musst du Dich erschießen, wenn du in das Internet gehst. Ich wünsche dir, dass du nie einen Internetpreis erhältst.“. R.-R.: für jeden gibt es etwas anderes, was ihn glücklich macht. Fernsehmacher müssen sich mehr Mühe geben, sie geben sich zuwenig Mühe. T.G. sagte, dass Herrn R.-R ein Kind des Fernsehens sei. Sein literarisches Quartett habe ihn berühmt gemacht, also das Fernsehen. R.-R verlangt, Intendanten und Programmdirektoren müssten Angst haben, rausgeschmissen zu werden. T.G. antwortet: Sie haben Angst, Angst vor der Quote. Er sagte zu T.G: „Du kannst über die Bühne gehen und sagen: na Leute -guten Abend – und die Leute sind glücklich. T.G: Leute gehen oft, wenn es bildend wird und bleiben, wenn sie leicht unterhalten werden. Erfolg braucht die Ouote. Am Ende des Gespräches hat Thomas Gottschalk den Fernsehpreis behalten und gewettet: Wenn es ihm gelingen sollte, eine bildungsfrohe Sendung zu machen, eine Sendung, die trotz der Bildung erwünschte Einschaltquoten bringt, müsste Herr Reich-Ranicki den Fernsehpreis annehmen. Dieser sagte dazu: „ja“ . Fazit: Hätte der Titel lauten müssen : „Viel Lärm um Nichts ? “ Wird sich nun was ändern im Fernsehalltag? Auf jeden Fall konnte er auch sein Buch „Mein Leben“ erwähnen, das zur Zeit verfilmt wird.

Weitere „Migrationszentren“ in afrikanischen Ländern, Ausbildung von Jugendlichen – so will Entwicklungsminister Müller Fluchtursachen bekämpfen. Im ARD-Interview fordert er vor dem EU-Afrika-Gipfel aber auch einen fairen Umgang mit dem Kontinent. Die Demographie arbeite gegen sie, rechnete EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger vor: Nach UN-Schätzungen wird sich Afrikas Bevölkerung bis 2050 auf 2,4 Milliarden Menschen mehr als verdoppeln. Die rund 21 Milliarden Euro, die von der EU jedes Jahr als Entwicklungshilfe nach Afrika geschickt werden, gelten längst nicht mehr als das Allheilmittel. Viel wichtiger sind die 32 Milliarden Euro Direktinvestitionen, die ein Drittel aller ausländischen Investitionen in ganz Afrika ausmachen. Die EU will sich verstärkt um die Verbesserung der Ausbildung in den afrikanischen Ländern kümmern. Ein Vorschlag, der auf dem Gipfel in Abidjan diskutiert werden soll: Das beliebte Studienaustauschprogramm „Erasmus“ auf Afrika auszudehnen. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel ging vor dem Gipfel noch weiter und schlug im ARD-Interview vor, jedes Jahr „mehrere 100.000“ junge Afrikaner zur Berufsausbildung nach Europa zu holen – sofern sie Vorkenntnisse haben und nach drei bis vier Jahren freiwillig zurückkehren. Organisationen wie das katholische Hilfswerk Misereor, die in Abidjan einen Alternativgipfel veranstalten, kritisieren allerdings: Gerade wirtschaftlich zwinge Europa Afrika noch immer in eine Abhängigkeit, etwa durch Handelsverträge, die lokale Märkte zerstörten. Und bei der Flüchtlingskrise setze die EU auf Abschottung. Die Organisationen Brot für die Welt, Medico International und Pro Asyl sprechen von „schmutzigen Deals mit Regimen, in denen eklatante Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung sind“. Gemeint sind vor allem die Regierungen in Mali, Niger, Burkina Faso, Tschad und Mauretanien, die mit Hilfe Frankreichs und Deutschlands und 50 Millionen Euro Starthilfe von der EU eine Eingreiftruppe zur Sicherung ihrer Grenzen aufbauen sollen. Sklaven-Auktionen, Massenvergewaltigungen, Hunger und Schläge – Flüchtlinge, die in libyscher Gefangenschaft waren, berichten von brutalen Vergehen. Die Staats- und Regierungschefs wollen sich auf dem bevorstehenden EU-Afrika-Gipfel damit beschäftigen. In Brüssel aber besteht man darauf: Europas Bemühungen in Afrika basierten auf europäischen Werten und dem Respekt der Menschenrechte. Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 29. November 2017 um 05:30 Uhr.

Und da müssen wir nicht über Kompetenzen und Veränderungen reden. Die Hauptaufgabe der Lehrerbildung liegt in den Ländern. Lehramt-Studenten machen einen großen Teil der Studierendenschaft aus. Neue Wege zu erproben, die man dann in der Lehrerbildung, in den anderen Studiengängen verbreiten kann, das ist der Beitrag des Bundes. Der Bund übernimmt diese finanzielle Aufwendung, aber die Länder haben sich alle verpflichtet, dass Lehramtsabsolventen ohne Hindernis in jedem anderen Bundesland arbeiten können. Das ist etwas, was es davor nicht gab und was das föderale System attraktiver macht. Ein Punkt, über den wir heute noch nicht diskutiert haben, der aber für mich ein ganz zentrales Ergebnis des Bildungsgipfels 2008 ist, ist das Thema Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung, und damit verbunden die Frage des Hochschulzugangs. Jahrelang war es ganz klar gesetzt: In Deutschland ist das Abitur der generelle Hochschulzugang. Und jeder Versuch, das aufzuweichen, wurde abgewehrt. 2008 haben die Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin gesagt: Wir öffnen den Zugang zu den Hochschulen für Leute mit beruflicher Qualifikation. Die Daten werden dabei an die Software-Firma Emarsys eMarketing Systems AG, Hans-Fischer-Straße 10, 80339 München, Deutschland („Emarsys“) weitergegeben, die den technischen Versand in unserem Auftrag abwickelt. Du kannst Dich jederzeit vom Partner-Newsletter abmelden, indem Du auf den in jeder E-Mail bereitgestellten Abmeldelink klickst, uns über die in Punkt 1 genannten Kontaktdaten informierst oder die Einstellung in der Newsletter-Verwaltung („Kontoeinstellungen“ – „Newsletter-Abos“) Deines Nutzerkontos änderst. Bei Versand des Partner-Newsletters werten wir mithilfe von Emarsys Dein Nutzerverhalten statistisch aus, um die Gestaltung zu optimieren. Für die Auswertung beinhalten die E-Mails sog. Web-Beacons bzw. Tracking-Pixel. Dabei handelt es sich um Ein-Pixel-Bilddateien, die eine Verbindung zu unserer Website herstellen und so eine Logdatei-Analyse ermöglichen. Die Web-Beacons werden mit den in Punkt 2.1 a genannten Daten und einer individuellen ID verknüpft. Die in der E-Mail enthaltenen Links beinhalten diese ID ebenfalls. So können wir z.B. erkennen, ob und wann eine E-Mail geöffnet wurde und welche Links aufgerufen wurden.

Ameisen ändern ihr Verhalten, wenn der Kolonie der Ausbruch einer Infektionskrankheit droht. Sie beschränken etwa ihre Kontakte untereinander, um die Ausbreitung des Erregers einzugrenzen und vor allem, um die Königin im Inneren der Kolonie zu schützen. Dies fanden Forscher heraus, indem sie Tausende der kleinen Krabbler digital markierten. Es sei die erste wissenschaftliche Studie, die zeige, dass eine Tiergesellschaft in der Lage ist, ihre Organisation aktiv zu verändern, um die Verbreitung von Krankheiten zu reduzieren, heißt es in einer Mitteilung zu der im Fachmagazin „Science“ veröffentlichten Untersuchung. In einer dicht bevölkerten Gemeinschaft wie einer Ameisenkolonie haben Infektionserreger leichtes Spiel: Sie können sich durch die genetische Ähnlichkeit und den engen Kontakt der Individuen zueinander leicht ausbreiten. Fachleute vermuten, dass Ameisen das Infektionsrisiko vermindern, indem sie zum Beispiel in Untergruppen organisiert sind. Ältere Arbeiterameisen sammeln etwa außerhalb des Nests Nahrung, während jüngere Tiere sich im Inneren als Brutpflegerinnen um den Nachwuchs kümmern. Für die Sammlerinnen, die viel Zeit außerhalb des Nests verbringen, ist die Gefahr höher, sich einen Erreger einzufangen.

Ihr kommt uns, so beschrieb es einer in einer gelben Warnweste, beim Thema Umwelt mit dem Ende der Welt, während wir uns um das Ende des Monats sorgen müssen. So steckt in den Protesten, in dem Aufruhr auch ein Stück Nostalgie: Ein Marsch auf Paris, ein Angriff auf das Zentrum der Macht, hat sich traditionell gelohnt in Frankreich. Die Massen demonstrierten, und der König, später der Präsident, sollten daraufhin Herz zeigen und etwas machen, ein Gesetz zurücknehmen. Aber heute kann Macron keine Notenpresse anwerfen, keine Supermärkte zur Preissenkung verdonnern, er kann nicht einmal den öffentlichen Nahverkehr regeln, denn der untersteht den Regionen und Gemeinden. Soll Macron in gelber Warnweste aus dem Élysée treten und Geschenke verteilen? Das ist der Fluch der fünften Republik, die dem Präsidenten das Dekorum eines Königs zuschreibt: Entweder die Amtsinhaber werden darüber verrückt oder die Bürgerinnen und Bürger drehen durch, weil diese so sichtbare Macht so wenig vermag. Beim Lesen, in Mathematik oder den Naturwissenschaften sieht man laut OECD in den vergangenen Jahren deutliche Verbesserungen bei der Abhängigkeit vom sozioökonomischen Status. Zwar erklären die Bildungsexperten der Organisation etwa bei den Naturwissenschaften immer noch 16 Prozent der Unterschiede der Schülerleistungen mit dem sozialen Hintergrund (Stand 2015). Knapp zehn Jahre zuvor waren es aber noch vier Prozentpunkte mehr. Seit gut zehn Jahren ist zudem der Anteil der Unter-Dreijährigen, die eine Kita oder einen Kindergarten besuchen, um 20 Prozentpunkte gestiegen. Die OECD rät der Politik trotzdem, mehr in frühkindliche Bildung und in Kindergärten zu investieren. Schleicher. Zudem müsse es für Lehrer finanzielle Anreize geben, wenn sie in schwierige Klassen gingen. Nur wenige Hochschulabsolventen in Deutschland haben Eltern ohne Abitur. Allerdings schließen laut der Studie nur knapp 15 Prozent der Erwachsenen mit Eltern ohne Abitur ein Hochschulstudium ab. Im Durchschnitt der meisten OECD-Länder seien es immerhin 21 Prozent. In Neuseeland schließen rund 39 Prozent dieser Menschen ein Studium ab, in Finnland 34 Prozent – in Tschechien dagegen nur 3,6 Prozent. Fast jeder vierte schafft in Deutschland allerdings einen höheren Bildungsabschluss als die Eltern. Im OECD-Durchschnitt sind das mit 41 Prozent deutlich mehr, in Korea sogar 57 Prozent, in Finnland 55 Prozent. Besonders wichtig ist das, weil die Abschlüsse über die Berufschancen entscheiden: Bei den Hochschulabsolventen liegt die Arbeitslosenquote nur bei etwa der Hälfte der ohnehin vergleichsweise geringen Quote in Deutschland. Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 23. Oktober 2018 um 11:00 Uhr.

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