Gewalt Gegen Frauen: Wie Goldrute E.V. Aus Düren Misshandelten Migrantinnen Hilft

OER in der politischen Bildung.pdf Deutsch: Was Politische Bildung, Öffentlichkeit und das Urheberrecht miteinander zu tun haben. Date 19

Mal am Bahnhof von Düren. Nichts Besonderes, könnte man denken. Für die 38-Jährige allerdings schon. Seit fast 20 Jahren lebt sie in der Stadt zwischen Köln und Aachen: „Meine Wohnung durfte ich aber nur in Begleitung meines Mannes oder meiner Schwiegermutter verlassen“, erzählt sie. Kaum in Düren angekommen, wurde der jungen Frau klar, wer fortan über ihr Leben bestimmen würde: ihre Schwiegermutter. Die verbot ihr jeden Kontakt zur Familie in der Türkei. Als Aylin heimlich anrief und aufflog, kam es zum ersten gewaltsamen Übergriff. Schwiegermutter Akin angestachelt haben. Die Schläge waren wie eine Initialzündung, erzählt Aylin. Ab diesem Moment hagelte es Prügel, egal, ob Aylin schwanger war, um Gnade bettelte oder schrie. So hart schlug der Ehemann zu, dass das Blut an die Zimmerwand spritzte. Aylin war nur noch die „Hündin“, durfte nicht mit am Tisch essen und wurde von der Schwiegermutter sogar daran gehindert, eines ihrer Kinder zu stillen. Aylin weint, als sie das erzählt, bleibt aber kerzengerade sitzen und wischt die Tränen von der Schläfe wie Schweiß. Sie ging nicht zum Arzt und erstattete keine Anzeige, wie auch. Sie sprach kein Deutsch. Die Angst, erwischt und totgeprügelt zu werden, war übermächtig.

An den Schulen ist jeder zweite Lehrer älter als 50. In den nächsten 15 Jahren geht etwa die Hälfte der heutigen Lehrkräfte in Pension. Heute schon fehlen Lehrer für Mathematik und Naturwissenschaften. Der Anteil der Bildungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist rückläufig. Der Nationale Bildungsbericht ist eine umfassende empirische Bestandsaufnahme, die das deutsche Bildungswesen als Gesamtsystem beschreibt. Im Abstand von zwei Jahren soll er Informationen über die verschiedenen Bildungsbereiche sowie zu übergreifenden Aspekten des Bildungswesens liefern. Grundlage bilden die amtlichen Statistiken sowie repräsentative Survey- und Paneldaten. Eine Besonderheit des Bildungsberichts ist, dass er sich im wesentlichen auf eine Auswahl regelmäßig aktualisierbarer Indikatoren stützt. Der Bericht soll aber keine Wertungen und Empfehlungen liefern, sondern lediglich Befunde präsentieren, aus denen dann Schlussfolgerungen gezogen werden können. Ende 2003 erschien der von der Kultusministerkonferenz (KMK) in Auftrag gegebene erste nationale Bildungsbericht, der sich nur mit den allgemein bildenden Schulen befasste. Im Frühjahr 2004 einigten sich dann KMK und Bundesbildungsministerium auf einen gemeinsamen Bildungsbericht für Deutschland, der alle zwei Jahre erscheinen sollte. Dieser Bericht sollte das gesamte Bildungssystem von Kindergärten über Schulen bis hin zu beruflicher Bildung, Hochschule und Weiterbildung auf den Prüfstand stellen und dabei jeweils ein Schwerpunktthema ins Auge fassen. Im Juni 2006 wurde der im Auftrag von KMK und Bundesbildungsministerium erarbeitete 1. Nationale Bildungsbericht unter dem Titel „Bildung in Deutschland“ mit dem Schwerpunktthema „Bildung und Migration“ vorgestellt. Beim 2. Nationalen Bildungsbericht, der am 12. Juni 2008 veröffentlicht wird, liegt der Schwerpunkt auf den Übergängen im Anschluss an den Sekundarbereich I. Die Federführung bei der Erstellung des Nationalen Bildungsberichts liegt beim Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF). Weitere beteiligte Institutionen sind das Deutsche Jugendinstitut (DJI), das Hochschul-Informations-System (HIS), das Soziologische Forschungsinstitut der Universität Göttingen (SOFI) und die Statistischen Ämter in Deutschland.

Die Grünen wollen faire Bildungschancen für alle, unabhängig von der Herkunft. Im Wahlprogramm werben sie dafür, mindestens sieben Prozent der Wirtschaftsleistung in die Bildung und weitere 3,5 Prozent in die Forschung zu investieren. In den nächsten fünf Jahren wollen die Grünen zehn Milliarden Euro bereitstellen, um 10.000 Schulen fit für die Zukunft zu machen. Mit drei Milliarden Euro soll der Bund die frühkindliche Förderung unterstützen. Die Grünen formulieren folgende Ziele: Alle Kinder sollen Anspruch auf einen Ganztagesplatz in einer guten Kita bekommen. Von der ersten bis zur vierten Klassen soll ein Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung kommen. Beginnend mit der Kita soll Bildung beitragsfrei sein. BAföG soll zum Leben reichen. Die Studienfinanzierung soll mittelfristig in einen Zuschuss für alle und einen Bedarfszuschuss für Studierende mit einkommensschwächeren Eltern umgebaut werden. Die Grünen setzen sich im Schulbereich für ein möglichst langes gemeinsames Lernen ein und machen sich zudem für die Inklusion stark. Für Kitas wollen sie gesetzliche Qualitätsstandards und mehr Erzieher und Erzieherinnen. Zuletzt gehen die, die nicht wissen wohin. Guillermo zum Beispiel. Seit zehn Jahren lebt er auf der Straße, an der Ecke Florida und Diagonal Norte, im Zentrum von Buenos Aires. 64-jährige Schuhputzer, der seinen Nachnamen nicht nennen will. Sein Hab und Gut passt in eine Klappkiste: Zwei Decken, eine Waschbürste, mehr als zwanzig verschiedene Schuhcremesorten. Das Zentrum von Buenos Aires gleicht seit Donnerstagabend einer Geisterstadt. Übermannshohe Metallbarrieren versperren die Zugangsstraßen. U-Bahnen und Züge fahren nicht mehr. Der Freitag wurde zum Feiertag erklärt. In den Krankenhäusern wurden alle Operationen abgesagt, um im Falle eins Anschlags genügend Kapazitäten zu haben. Sicherheitsministerin Patricia Bullrich riet den Menschen, die Hauptstadt übers Wochenende am besten gleich ganz zu verlassen. Eine heikle Empfehlung in Zeiten der Wirtschaftskrise: Wer am Monatsende kaum noch genug Geld für Essen hat, wird wohl kaum übers Wochenende in den Kurzurlaub gehen können. Der G20-Gipfel findet in diesem Jahr in einem Land statt, in dem derzeit ohnehin beinahe täglich demonstriert wird. Die Inflation liegt bei um die 40 Prozent, Preise für Lebensmittel stiegen im vergangenen Jahr sogar noch mehr an. Viele können kaum noch das Nötigste kaufen, denn die Gehälter ziehen nicht oder zu wenig mit.

Laschet hatte am Wochenende Widerstand gegen die von Union, SPD, FDP, Grünen und Linken im Bundestag angeschobene Grund­gesetzänderung angekündigt. Damit soll der Bund künftig die Ländersache „Bildung“ mitfinanzieren dürfen. Allein der „Digitalpakt“ für die Schulen würde NRW rund eine Milliarde Euro bringen. Laschet befürchtet hingegen „Zentralismus“ und eine „bundesweite Einheitsschule“ durch die Hintertür. Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) widersprach ihrem Regierungschef: „Die Grundgesetzänderung verpflichtet niemanden zur Kooperation. Die Schulpolitik ist und bleibt Ländersache.“ Nach dem angekündigten Veto der Ministerpräsidenten von NRW, Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Sachsen läuft es auf ein Vermittlungsverfahren zwischen Bundestag und Bundesrat hinaus. „Nordrhein-Westfalen wäre gut beraten, im Vermittlungsausschuss besonnen und zielgerichtet an einer Lösung zu arbeiten, die Investitionen in Schule nicht verhindert, sondern erleichtert“, so Gebauer. SPD-Landeschef Sebastian Hartmann warf Laschet eine „bildungspolitische Irrfahrt“ vor. Deutliche Kritik äußerten auch die Gewerkschaften. „Das angekündigte Veto sorgt für viel Frust in Schulen und bei Eltern“, sagte der Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung, Stefan Behlau. Für Dorothea Schäfer, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, sind Laschets Bedenken vorgeschoben. Eigentlich gehe es ums Geld.

Die Finanzminister und Notenbankchefs der sieben wichtigsten westlichen Industrieländer billigen in Washington einen Aktionsplan, wonach Zusammenbrüche großer Banken verhindert werden und staatliche Mittel für Kreditströme flüssig gemacht werden sollen. Der Deutsche Aktien-Index (DAX) stürzt in den ersten Handelsminuten um 10,7 % ab, stabilisiert sich später dann bei einem Verlust von 7%. Die französische Regierung kündigt die Einberufung eines Finanzgipfels der Euro-Staaten in Paris an. Der 37 Jahre alte Ukrainer Vitali Klitschko ist wieder Schwergewichtsweltmeister des Verbandes WBC. In Berlin gibt der nigerianische Titelverteidiger Samuel Peter nach der achten Runde auf. Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki verweigert die Entgegennahme des Deutschen Fernsehpreises für das »Literarische Quartett«. Er hätte nicht gewusst, was ihn erwarte, sagt der 88-Jährige in Köln und bezeichnete das Gesehene als »Blödsinn«. Die Deutsche Telekom bestätigt einen Medienbericht, wonach persönliche Informationen über mehr als 30 Mio. Handy-Kunden eingesehen und manipuliert werden konnten. Dazu zählten auch die Bankdaten. Die Datenlücke sei mittlerweile geschlossen worden. Der designierte Parteichef von Bündnis 90/Die Grünen, Cem Özdemir, scheitert bei der Listenaufstellung für den Bundestag gleich zweimal beim Landesparteitag der baden-württembergischen Grünen in Schwäbisch Gmünd. Der österreichische Rechtspopulist und Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider kommt bei einem Autounfall unter Alkoholeinfluss ums Leben.

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